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Region Schwandorf
Freitag, 15. Dezember 2017 11

Kommentar

Mutmacher

Ein Kommentar von Thomas Rieke, MZ

Zwischen den letzten Sitzungen des Lengfelder Stadtrats respektive seiner Ausschüsse ist etwas passiert, was (oberflächlich betrachtet) so gar nicht zum Image dieses Gremiums passt. Um eine wichtige Sache, nämlich die Förderung des sozialen Wohnungsbaus, nicht scheitern zu lassen, suchte CSU-Fraktionssprecher Michael Schaller den Kontakt zum Boss der SPD-Fraktion, Sebastian Bösl. Letzterer hatte einen Antrag eingereicht, der vorsah, dass künftig in jedem neuen Baugebiet mindestens zehn Prozent der Wohneinheiten öffentlich gefördert werden sollten.

Von dieser Forderung rückte er ab. Denn sonst wäre die Idee schon im Keim erstickt worden. Im Gegenzug sagte Schaller zu, die SPD-Initiative zu unterstützen. Nun kann tatsächlich Bewegung in die Angelegenheit kommen, was gut für die Stadt und weniger betuchte Bürger ist. Nebenbei gibt es auf der politischen Bühne keine Verlierer, sondern nur Gewinner. Ein Beispiel, das Schule machen sollte!

Lesen Sie hier: Sozialbau: Zwei vor, einer zurück...

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