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Region Schwandorf
Freitag, 24. November 2017 11° 2

Schulverband

Offene Ganztagsschule kommt gut an

Infolge der guten Buchung durch die Eltern ist an Mittel- und Wirtschaftsschule in Wackersdorf Raumnot entstanden.
Von Johann Ippisch

Der neue Schulhausmeister Gerhard Teubner (3. von rechts) mit Schulverbandsvorsitzenden Bürgermeister Thomas Falter, Geschäftsstellenleiter Harald Trummet, Bauhofleiter Volker Keil, stv. Schulverbandsvorsitzenden Bürgermeister Harald Bemmerl und Rektor Gerhard Süß (von links). Foto: sjj

Wackersdorf.Frühzeitig konnte der Schulverband Wackersdorf-Steinberg am See den Haushalt 2018 verabschieden. Bei einem Verwaltungshaushalt von 658200 Euro ergibt sich ein ungedeckter Bedarf von 594700 Euro. Bei einer Schülerzahl von 246 errechnet sich damit ein Kopfbetrag für einen Schüler von 2417,48 Euro. Der Vermögenshaushalt wurde mit 40000 Euro verabschiedet – mit dessen Betrag wird der in die Jahre gekommene Schulserver ertüchtigt sowie weitere Ersatzbeschaffungen im Bereich EDV vorgenommen. Rektor Gerhard Süß gab der Schulverbandsversammlung einen ausführlichen Bericht. Die in die Jahre gekommene Computeranlage brenne ihm auf den Nägeln, so Süß, diese sei veraltet.

Schulverbandsvorsitzender Bürgermeister Thomas Falter wies auf die bereitgestellten Mittel im Haushalt 2018 hin. Im Weiteren erläuterte Rektor Süß die Entwicklung der Schülerzahlen, die sowohl an der Grundschule Steinberg am See als auch in Wackersdorf leicht steigende Schülerzahlen bis 2023 erwarten lässt. Süß konstatierte, dass derzeit in der Mittel-und Wirtschaftsschule Wackersdorf Raumnot bestehe. Die Gründe lägen weniger an den leicht gestiegenen Schülerzahlen als vielmehr an den geänderten Strukturen und der Aufgabenbewältigung. Die Schule übernehme immer mehr die Aufgaben des Elternhauses, das heißt die offene Ganztagsschule mit ihrem Angebot von Mittagessen, Betreuung bei den Hausaufgaben, Freizeitgestaltung, Arbeitsgruppen usw. fordere ihren Tribut. Rektor Süß nannte zur Lösung des Problems zwei Optionen: Die Wirtschaftsschule orientiert sich mit den Räumlichkeiten neu oder die Gemeinde löst das Problem durch Um- oder Anbauten. Für den Schulverbandsvorsitzenden war klar, die Wirtschaftsschule bleibt in Wackersdorf. Eine Lösung des Raumproblems sieht er in An- und Umbauten. Eine Option sah er etwa darin, dass der Werkhof in Klassenräume umgewandelt wird. Er konnte auch feststellen, dass man 2009 noch davon sprach, dass die Schule zu groß sei. Nun bestehe bereits wieder Raumnot. Gründe hierfür sah er auch im veränderten Verhalten der Eltern. Während früher an vereinzelten Wochentagen das Angebot der offenen Ganztagsschule in Anspruch genommen wurde, erfolge derzeit eine Vollbuchung von Montag bis Freitag. Der Schulverbandsvorsitzende versprach Abhilfe.

Zu Beginn der Versammlung präsentierte Bürgermeister Thomas Falter den neuen Hausmeister der Mittel- und Wirtschaftsschule, Gerhard Teubner. Der bisherige Schulhausmeister Ludwig Altmann wurde bereits in den Ruhestand verabschiedet. Der neue Hausmeister ist dem Bauhof unterstellt, bei dem er bereits seit Jahren beschäftigt ist. Für Bürgermeister Falter ergeben sich daraus Synergieeffekte.

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