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Region Schwandorf
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Kultur

Patrona Bavariae erntete Beifallsstürme

Lucie Silkenova und Anton Zapf begeisterten am Sonntagabend das Publikum im Neunburger Schlosssaal mit Marienliedern bekannter Komponisten.

Lucie Silkenova und Anton Zapf rissen das Publikum im Neunburger Schlosssaal mit ihrer Leistung zu wahren Beifallsstürmen hin. Foto: gkt

Neunburg.Nachdem die Sopranistin Lucie Silkenova wieder genesen ist, konnte endlich der Liederabend „Ave Patrona Bavariae“ stattfinden. Im Schlosssaal begrüßte dazu der 2. Vorsitzende des Kunstvereins Unverdorben, Peter Wunder, die Gäste. Insgesamt 22 Veranstaltungen haben diesen Kunstherbst ausgezeichnet, dies sei einer der letzten vier, die noch folgen, sagte Wunder. Viele Kooperationspartner und Sponsoren hätten diesen Herbst zu etwas Besonderem gemacht.

Maria in der bildenden Kunst

Die Gäste genossen die von der Sopranistin Lucie Silkenova gesungenen Werke. Die Sopranistin hat an der Musikakademie in Prag studiert, absolvierte zahlreiche Meisterkurse in ganz Europa und hat zahlreiche internationale Wettbewerbe belegt. Das Repertoire des Abends umfasste Werke, die Maria, der Mutter Jesu gewidmet sind. Begleitet wurde sie von Anton Zapf am Flügel. Zapf ist nicht nur Komponist, Dirigent und Hochschuldozent, sondern auch amtierender Seniorenweltmeister 2014 im Skispringen auf der 60- und 90-Meter-Schanze.

Standing Ovations für das Duo

Nach den Werken „Ave verum corpus“, W. A. Mozart und „Ave Maria“, Franz Schubert, sprach Stadtpfarrer Stefan Wagner über Marias Bedeutung für den christlichen Glauben und in der bildenden Kunst. Vor der Pause, welche mit Erfrischungen durch die Mitglieder der Musikfreunde Neunburg lockte, gab es die Stücke „Ave Maria“ von Max Reger und Richard Wagners „Allmächt’ge Jungfrau, hör mein Flehen“, eine Arie der Elisabeth aus „Tannhäuser“. Weitere Stücke nach der Pause waren „Ave Maria“, eine Arie der Desdemona aus „Othello“ von Guiseppe Verdi, „To je mamincina“, von Leos Janacek aus „Jenufa“, Jakobus Arcardelts „Ave Maria“, „Ein Blümlein auserlesen“ (Anonymus) und Anton Zapfs „Scintille nellària“ sowie sein „Just like birds“, “, bei der er das Publikum mit einbezog. Für ihre Leistung belohnte das Publikum die Sängerin und den Pianisten mit Standing Ovations. Die Solisten bedankten sich mit den Zugaben von Richard Strauss’ „Beim Schlafengehen“ und dem „Ave Maria“ von Johann Sebastian Bach/Charles Gounoud. (gkt)

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