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Kultur

Peter Lang gibt Einblicke in seine Kunst

„Kalte Nacht“ nennt der Künstler seine Ausstellung, die bis 17. Dezember im Oberpfälzer Künstlerhaus zu sehen ist.

Leiterin Andrea Lamest und Künstler Peter Lang (von links) eröffneten am Sonntag im Oberpfälzer Künstlerhaus die Ausstellung „Kalte Nacht“. Foto: xih

Schwandorf.„Kalte Nacht“ nennt Peter Lang seine Ausstellung, die bis 17. Dezember im Oberpfälzer Künstlerhaus zu sehen ist. Leiterin Andrea Lamest würdigte bei der Vernissage am Sonntag die Arbeiten des 52-jährigen Künstlers aus Gleißenberg. Die Ausstellung zeigt 34 Bilder, Plastiken und Druckgrafiken.

Unter die Besucher mischten sich auch zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl und die Münchner Galeristin Fenna Wehlau. Die große Resonanz wertete Lamest als Beweis für die hohe Wertschätzung des Künstlers. Peter Lang studierte in München Malerei und Grafik. Die Schlagschnur, wie sie im Maurerhandwerk verwendet wird, ist zu seinem Markenzeichen geworden. Lang erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist in vielen öffentlichen Sammlungen vertreten.

2006 bekam Lang vom Oberpfälzer Künstlerhaus ein Stipendium und war dabei Gast im Partnerhaus in Trondheim (Norwegen). 2004 wurde er mit dem Kulturpreis Ostbayern ausgezeichnet. „Ich möchte mich kreativ weiterentwickeln und offen sein für Veränderungen“, erklärt Peter Lang. Für seine Bildhauerei verwendet er Materialien, die er vorfindet und dann in Bezug zueinander setzt.

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Die Farben stellt er selbst her, indem er Eigelb mit Leinöl und Wasser vermischt. Bei seinem Island-Aufenthalt wurde er zur Arbeit am Seeungeheuer „Fjörulalle“ inspiriert, das bei der Ausstellung im Künstlerhaus ebenfalls zu sehen ist. Das Grundmaterial Holz hat er dabei mit Abfallprodukten der Firma Flightcase ummantelt. Dieses sei völlig geruchlos und unschädlich.

„Island hat nicht nur meine Kunst, sondern auch mich als Mensch verändert“, gibt Lang zu verstehen. In Gleißenberg ließ sich der gebürtige Oberbayer einen Container zu einem Atelier umbauen und geht damit auf Reisen. Seine Bilder sind ganz persönliche Berichte darüber. Die einsamen Orte werden zeitweilig zur Heimat für Peter Lang und seinen Wohn- und Arbeitscontainer. Seine Eindrücke gibt der Künstler auf Leinwand wieder. Und sie sind ziemlich abstrakt. (xih)

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