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Region Schwandorf
Donnerstag, 18. Januar 2018 9

Kirche

Pfarrei hat ein aktives Jahr hinter sich

Pfarrer Michael Hirmer ist stolz auf die vielen ehrenamtlichen Helfer und engagierten Gruppen in Herz Jesu Teubltiz.
Von Werner Artmann

Seit September unterstützt Pater John (links) Pfarrer Michael Hirmer bei seinen vielfältigen Aufgaben, lernt die deutsche Sprache und die Gepflogenheiten deutscher Seelsorge. Foto: Artmann

Teublitz.„Ich denke, unsere wunderbare Pfarrgemeinde wird im Gebet noch einmal tiefer zusammenwachsen und auch im Jahr 2018 Großes bewegen können,“ resümierte der Teublitzer Pfarrer Michael Hirmer, „denn wir wollen das neue Jahr als das des Gebetes begehen und einfach miteinander verbunden sein!“ Besonders freute sich der Geistliche rückblickend darüber, dass die Aktivitäten innerhalb der Pfarrgemeinde Herz-Jesu nicht nachgelassen haben.

Die Führungskräfte beim Frauenbund, Kolping und den Ministranten, den beiden Kirchenverwaltungen und dem Pfarrgemeinderat mit seinen Ausschüssen haben sich bewährt und arbeiten hervorragend. „Ich bin so stolz auf die vielen aktiven Pfarrangehörigen, die täglich beten, den Gottesdienst mitfeiern oder sich bei den Besuchsdiensten im Krankenhaus oder im Altenheim engagieren“, stellte Hirmer fest. Fast 400 solche ehrenamtliche Mitchristen, machten Pfarrer Hirmer Mut, „dass Gott auch heutzutage den Weg in die Herzen der Menschen findet.“

Die Teublitzer sind aktiv

Über 60 Gruppen, Verbände und Vereine waren im vergangenen Jahr rund um die Teublitzer Pfarrkirche aktiv. Höhepunkte des Jahres waren die kirchlichen Hochfeste sowie der Besuch dreier Bischöfe aus Afrika, Indien und Deutschland.

Statistik der Pfarrei Herz Jesu

  • In den Pfarrmatrikeln 2017 wurden vermerkt:

    20 Kinder wurden in Herz Jesu Teublitz getauft, 20 gefirmt und 28 Kinder feierten Erstkommunion.

  • Sieben Brautpaare

    wurden getraut.

  • Der Pfarrgemeinde

    kehrten 20 Personen durch Kirchenaustritt den Rücken und 46 Gemeindemitglieder wurden beerdigt.

  • In die Kirche traten

    vier wieder ein.

  • An die 700 Veranstaltungen,

    Treffen, Gruppenstunden und Programmpunkte haben 2017 sowohl in der Kirche und im Pfarrheim stattgefunden. (bat)

Auch im kirchlichen Kindergarten wurde wiederum personell und materiell mit rund 100 00 Euro durch die Stadt Teublitz investiert. Ein Problem bereite das Thema „Pfarrheim.“ Nach den neuesten Erkenntnissen aus der Diözese wird eine Generalsanierung des Pfarrheims nicht befürwortet und ein Neubau erst in zehn bis fünfzehn Jahren angedacht. In diesem Jahr sollen trotzdem die notwendigen Brandschutzmaßnahmen eingerichtet werden.

Seit September ist Pater John da

Doch das Besondere am Jahr 2017 kann für Pfarrer Michael Hirmer nicht in Zahlen oder Ereignissen ausgedrückt werden. „Wir haben ‚Nachwuchs‘ bekommen und uns ist in Pfarrvikar Pater John ein Mitbruder aus Indien geschenkt worden.“ Seit September wohnt Pater John nun gemeinsam mit Pfarrer Hirmer, lernt die Sprache und die Gepflogenheiten deutscher Seelsorge. „Mir gefällt es hier und mir schmeckt vor allem das bayerische Essen“, sagt der neue Pfarrvikar lächelnd, der als „Springer“ in der Diözese Regensburg eingesetzt werden wird.

„Menschen über Distanzen, ja sogar Zeiten zu vernetzen, ist schon immer Anliegen des Gebetes gewesen.“

Pfarrer Michael Hirmer

Heutzutage sei es einfach, miteinander verbunden zu sein, ohne am selben Ort sein zu müssen, so Pfarrer Hirmer. Die modernen Kommunikationsmittel machen es möglich. Der beste Freund, egal wo auf dieser Welt, ist nur einen Klick weit entfernt. Vor allem junge Menschen schließen sich zu virtuellen Gruppen zusammen, tauschen sich so aus und pflegen ihre Freundschaften, obwohl sie sich vielleicht nur ein oder zweimal im Jahr richtig treffen können. „Wenn ich auf mein Handy schaue, bin ich allein bei sechs virtuellen Gruppen dabei, die sich mit Jugendarbeit in unserer Pfarrgemeinde beschäftigen und Jugendliche miteinander vernetzen,“ stellte Hirmer fest. Dabei sind virtuelle Netzwerke keine Erfindung der digitalen Zeit. „Menschen über Distanzen, ja sogar Zeiten zu vernetzen, ist schon immer Anliegen des Gebetes gewesen.“

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