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Region Schwandorf
Mittwoch, 20. September 2017 14° 4

Kommunales

Rege Bautätigkeit in der Stadt


Von Richard Tischler

Aus dem „ehemaligen Schlingmann-Gelände“ wird das „Krones-Areal“. Der Bau- und Umweltausschuss des Nittenauer Stadtrates erteilte am Dienstag einem Bauantrag der Krones AG das Einvernehmen, die an der Brucker Straße eine Lagerhalle mit Anbau für Büros, Technik- und Sanitärräume errichten will. Die Halle auf dem Grundstück mit der Flurnummer 182/1 soll 68,5 x 53,48 Meter groß und rund zehn Meter hoch werden.

Bürgermeister Karl Bley zeigte sich in der Sitzung erfreut darüber, dass das Unternehmen dem Standort Nittenau die Treue halte und das „Sorgenkind Schlingmann-Areal“ revitalisiert werde. Laut Bley handelt es sich bei der Halle um den ersten Teil von geplanten weiteren Teilen, was auch die Hoffnung auf neue Arbeitsplätze für Nittenau und Umgebung zulasse.

Gebilligt hat der Ausschuss auch einen Antrag der Albatros Entwicklungs- und Vertriebs GmbH aus Nittenau, die an der Regentalstraße auf dem Grundstück mit der Flurnummer 845/1 ein Ärzte- und Geschäftshaus mit Tiefgarage errichten will. Eigens dafür war in der Stadtratssitzung vom 17. Juli der betroffene Bebauungsplan geändert worden. Im Erdgeschoss sollen eine Facharztpraxis für Orthopädie, eine (Unfall-)Chirurgie, eine Praxis für einen Allgemeinmediziner, eine Apotheke und ein Sanitätshaus/Orthopädietechnik untergebracht werden. Im 1. Obergeschoss sind ein OP-Zentrum, eine Bettenstation für Kurzzeit-Patienten und eine Fachpraxis für Physiotherapie/Behandlungsbereich vorgesehen. Das 2. Obergeschoss soll mit Ärztebüros, Fachpraxis für Physiotherapie/Krankengymnastik, einer Fachpraxis für Biomechanik und Büros belegt werden.

Eine 105 x 51,45 Meter große Lagerhalle will die Max Schierer GmbH aus Cham an der Wulkersdorfer Straße errichten. Davon betroffen sind die Grundstücke mit den Flurnummern 788/1 und 788/2. Auch dazu erteilte der Ausschuss das Einvernehmen.

Eine weitere Lagerhalle (30 x 12 Meter) mit Carport 8 x 7,80 Meter) will Hans-Jürgen Höfler in Bergham „Am Wechsel“ bauen (Flurnummer 81/2). Das Vorhaben soll ein vorhandenes Wohnhaus und ein dazugehöriges Nebengebäude ersetzen, die zu diesem Zweck abgerissen werden. Der Bauantrag wurde einstimmig befürwortet.

Ein weiteres größeres Bauvorhaben ist am Rastberg in Richtung Reisach geplant. Auf dem Grundstück mit der Flurnummer 1233 wollen Josef und Linda Feiler aus Schwandorf ein bestehendes Wohnhaus in ein Betriebsleiterwohnhaus für eine Pensionstierhaltung umbauen. Geplant sind außerdem der Bau einer Maschinenhalle (15,16 x 10 Meter), der Umbau einer Garage zu einer Stallung und die Errichtung eines Reitplatzes (40 x 20 Meter). Auch dagegen hatten die Mitglieder des Ausschusses keine Einwendungen.

Beim Tagesordnungspunkt „Anfragen“ erkundigte sich Franz Probst (Die Grünen) danach, ob nach den Abgrabungen an der Leitl-Insel noch Maßnahmen zur optischen Aufwertung geplant sind. „Mir gefallen die Steine nicht“, sagte Probst und wurde dabei von Berthold Schreiner (CSU) unterstützt. Bürgermeister Karl Bley führte dazu aus, dass sich die Natur diese Fläche wieder zurückerobern werde. Er will die Anregung jedoch aufgreifen und dazu noch einmal mit dem Wasserwirtschaftsamt sprechen.

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