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Region Schwandorf
Sonntag, 17. Dezember 2017 5

Bauvoranfrage

Schweinestall mit 1000 Mastplätzen

Der Teublitzer Bau- und Umweltausschuss erteilte einstimmig das gemeindliche Einvernehmen für das Vorhaben.
Von Werner Artmann

Ein Landwirt in Loisnitz plant einen Schweinemastbetrieb mit 1000 Plätzen. Foto: dpa

Teublitz.Ein Landwirt aus Loisnitz, der einen landwirtschaftlichen Betrieb im Vollerwerb betreibt, stellte eine Bauvoranfrage zur Errichtung eines Mastschweinestalls mit 1000 Mastplätzen und einer geschlossenen Güllegrube mit 1000 Kubikmeter Fassungsvermögen. Der Bau- und Umweltausschuss erteilte dafür einstimmig das gemeindliche Einvernehmen. Mit dem Antrag auf Vorbescheid soll über die planungsrechtliche Zulässigkeit dieser Vorhaben entschieden werden.

Insbesondere soll geprüft werden, ob in Hinblick auf die künftige Wohnnutzung des Nachbargrundstückes mit Einschränkungen für die geplante Erweiterung des Schweinebestandes und den Neubau der Güllegrube zu rechnen ist.

Die Vorhaben liegen beide im Außenbereich und die Erschließung ist vorhanden. Abwasser aus der Schweinehaltung darf nicht in die städtische Vakuum-Entwässerungsanlage eingeleitet werden, da diese nur für häusliches Schmutzwasser ausgelegt ist. Das Projekt soll erst in einigen Jahren verwirklicht werden.

Im Rahmen der Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens ist von Seiten der Stadt Teublitz lediglich zu prüfen, ob die Erschließung (Wasser, Kanal, Straße) gesichert ist und ob das Vorhaben den Festsetzungen des Flächennutzungsplanes entspricht. Der landwirtschaftliche Bauernhof in Loisnitz befindet sich im Außenbereich. Die Landwirtschaft wird schon seit Jahren dort im Vollerwerb geführt. Die Stadt Teublitz hat hier im Rahmen der Flächennutzungsplanfestsetzung deutlich klargestellt, dass dieser Bereich lediglich für eine privilegierte landwirtschaftliche Bebauung vorbehalten ist. Ein Schweinestall ist grundsätzlich bei einem bestehenden Vollerwerbslandwirt als privilegiertes Vorhaben anzusehen.

Andere Belange, wie z. B. die immissionsschutzrechtlichen Voraussetzungen, sind von den Fachstellen, wie dem Landratsamt Schwandorf oder dem Amt für Landwirtschaft zu prüfen. Inwieweit das geplante und bereits genehmigte Bauvorhaben von Ferienwohnungen auf dem Nachbargrundstück hier ein privilegiertes Vorhaben ist, wäre ebenfalls vom Amt für Landwirtschaft und dem Landratsamt und nicht von der Stadt zu prüfen gewesen.

Weiterleitung an Landratsamt

Die Bauvoranfrage wird an die zuständige Genehmigungsbehörde, dem Landratsamt Schwandorf weitergeleitet. Für den Neubau dieses Schweinestalls wäre trotz Bauvoranfrage noch ein Bauantragsverfahren notwendig, in dem erst die genauen Gebäudegrößen darzustellen sind.

Der Umbau und die energetische Sanierung der ehemaligen Schule Saltendorf in ein Mehrgenerationenhaus nimmt langsam auch „Farbe“ an. Bei der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses wurden die Farbkonzepte innen und außen sowie die Elektro- und Sanitärinstallation im Innenbereich festgelegt.

Lampen für MG-Haus ausgesucht

Walter Kraus, vom mit der Ausschreibung und Baubegleitung der Elektroarbeiten beauftragten Büro Haneder+Kraus aus Burglengenfeld, erklärte die Entscheidungen der Stadt bezüglich der Erneuerung der kompletten Elektroinstallation dem Gremium. Es wurden Mustergegenstände entsprechend dem in der beschränkten Ausschreibung festgelegten Qualitätsstandart in LED-Technik vorgelegt. So wurden die Lampenserien im Mehrzweckraum 1 (Bürgersaal), im Seniorentreff, Jugendtreff, Mehrzweckraum 2 und 3, Küche, Fluren und Kellerräumen, sowie Notbeleuchtung einstimmig genehmigt.

Genemigt wurd auch die Sanitärinstallation durch Andreas Schön vom Büro Brundobler aus Wackersdorf.

Farbgestaltung für das MG-Haus

  • Vorschläge:

    Dipl.-Ing. Alfred Popp vom gleichnamigen Architektenbüro aus Schwandorf trug seine Vorschläge für die Farbauswahl der Außenfassade für das MG- Haus, des Bodenbelags, der Innentüren, der Fliesen und der Innenfensterbänke vor. Die Außenfassade wird entsprechend der Vorschläge des Bauausschusses dreifarbig in verschiedenen Gelb- und Ockertönen gestaltet.

  • Innenräume:

    Die Innenräume werden vorwiegend weiß gestrichen, die Fliesen erhalten einen Grauton. Der Fußboden im Bürgersaal soll entgegen der Ausschreibung einen Industrie-Parkettboden in Holzoptik erhalten. Der Ausschuss genehmigte die anfallenden Mehrkosten. Die Innentüren werden grau, der Boden im Jugendraum Laminat-grün und die Innenfensterbänke lichtgrau. (bat)

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