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Region Schwandorf
Mittwoch, 13. Dezember 2017 5

MTB-Nachwuchs

Sprunghügel wird schon eifrig getestet

Die Radsportler des TV 1875 Burglengenfeld bauten mit Unterstützung von Firmen am Vereinsgelände im Eiltempo eine „Jumpline“

Es kann losgehen am Sprunghügel... Foto: TV-Radsportabteilung

Burglengenfeld.Der Radnachwuchs der Radsportabteilung springt jetzt auf dem Vereinsgelände in die Lüfte und freut sich über das gelungene Werk. Inspiriert durch zahlreiche Bikepark- Besuche, kamen die Velobulls der Radsportabteilung bereits im Sommer 2017 auf die Idee, selbst eine Jumpline (Sprunghügel) auf dem Vereinsgelände zu bauen.

Nichts wurde dem Zufall überlassen, bestehende Anlagen wurden besichtigt, vermessen und nach Recherchen in zahlreichen MTB-Fahrtechnikbüchern in erste Handskizzen umgesetzt.

140 Tonnen „Kieferboden“

Bald waren einige Firmen gefunden, die die Radsportler bei ihrem Projekt unterstützen wollten. Als Baustoff wurden 140 Tonnen „Kieferboden“ der Firma Schwarzmann aus Regensburg verwendet, der Transport erfolgte mittels eines gemieteten und sehr günstigen 40-Tonner-Kippsattelzugs einer Firma aus Regensburg. Mitte Oktober war es dann endlich soweit, nach fünf Fuhren war das Baumaterial am richtigen Ort. Die MTB-Kids hätten am liebsten sofort mit dem Schaufeln begonnen, aber ohne schweres Gerät wäre es vermutlich heuer nicht mehr zu bewältigen gewesen. Zwei Wochen später folgte der Arbeitseinsatz, mit Hilfe eines nagelneuen Baggers von einer Baumaschinen-Firma aus Maxhütte-Haidhof und einem Rüttler einer Firma aus Meßnerskreith konnten die Tables in die richtige Form gebracht werden.

Der Feinschliff, das sogenannte „Shapen“, wurde durch viele junge und ältere Helfer von den Radsportlern selbst übernommen.

An nur einem Arbeitstag (8 bis 16 Uhr) wurden die drei Hügel fertiggestellt und sofort ausgiebig von anwesenden Nachwuchsbikern getestet.

Dank an unterstützende Firmen

Die Radportabteilung bedankte sich bei allen Helfern und den beteiligten Firmen, denn ohne deren Unterstützung wäre die Anlage des Sprunghügels nicht möglich gewesen. Die Benutzung des Trails ist nur für Mitglieder der Radsportabteilung mit passender Schutzausrüstung gestattet. Die Verantwortlichen dankten den Sponsoren für die kostenlose Bereitstellung des Baggers, für die Spende von 140 Tonnen Kieferboden, für die kostenlose Rüttelplatte und für die kostengünstige Bereitstellung des Kippsattelzuges. (bpf)

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