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Region Schwandorf
Mittwoch, 21. Februar 2018 5

Schiesssport

Städtedreieck ist Hochburg der Schützen

Harald Scheuerer ist der neue König des Schützengaus Burglengenfeld. Treue Mitglieder wurden bei der Feier in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof geehrt.

  • Den neuen Hoheiten des Schützengaus Burglengenfeld gratulierte auch OSB-Präsident Franz Brunner (Zweiter von links). Fotos: bxh
  • Im Rahmen der Gaukönigsproklamation wurden Ehrungen durchgeführt und Mitglieder für 50-jährige Vereinstreue ausgezeichnet.

Maxhütte-Haidhof.Ein feierlicher Rahmen, dem Anlass entsprechend, war für die Schützen in der Stadthalle vorbereitet worden. Der Höhepunkt des Schützenjahres stand an, die Königsproklamation des Schützengaus Burglengenfeld für die Saison 2014. König Luftpistole und Luftgewehr wurde Harald Scheuerer. Die Schützenliesl heißt Tanja Fuchs und den Titel des Jugendkönigs errang Martin Fleischmann.

Nach dem feierlichen Einzug mit den Fahnen wartete auf Franz Brunner eine dreifache Aufgabe. Als Präsident des Oberpfälzer Schützenbundes (OSB), als Gauschützenmeister und 2. Bürgermeister der Stadt Maxhütte begrüßte er die Vereine des Gaus. Das Städtedreieck sah Brunner in seinem Grußwort als „Hochburg der Schützen“. Bei vielen weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen seien die Fahnen der Schützen oft in der Überzahl. Die Schützen erhielten Tradition aufrecht, auch wenn es oft nicht einfach sei. Den demografischen Wandel bemerke man auch dort.

Für den sportlichen Bereich merkte Brunner an, dass die Schützen „recht erfolgreich sind“. Bei der jährlichen Sportlerehrung der Stadt Maxhütte könne man jedes Jahr zahlreiche Schützen für Erfolge bei Bayerischen oder Deutschen Meisterschaften aus-zeichnen. In seiner Funktion als OSB-Präsident dankte Brunner den zahlreichen Vereinen. Die Anwesenheit von Ehrengästen unterstreiche die Bedeutung der Gaukönigsproklamation.

Der OSB mit seinen 30 500 Mitglieder zähle zu den kleinen Verbänden im Deutschen Schützenbund, der laut Brunner rund 1,5 Millionen Mitglieder aufweist. „Sie sind es, die Tradition und Brauchtum fördern. Sie sind es aber auch, die den Schießsport betreiben, sei es im Breitensportbereich oder im Leistungssport.“

Brunner dankte den Mitgliedern, die ihren Vereinen schon 50 Jahre die Treue halten. Sie verkörperten Gemeinschaft und Zusammenhalt. Sie animierten die jüngeren Mitglieder dazu, ihnen nachzueifern und die Zukunft der Vereine zu sichern. Einer der Ehrengäste, die gekommen waren, MdL Franz Schindler, betonte die Bedeutung der Schützenvereine für die Wahrung von Tradition. Mit Blick auf den Schützengau Burglengenfeld, der sich über vier Landkreise erstreckt, stellte Schindler fest, dass es gerade die kleinen Dörfer und Ortschaften seien, weniger die großen Städte in denen der Schützensport blühe und wo er das Leben mitpräge. Auch Arnold Kimmerl, stellvertretender Landrat, beglückwünschte die zu ehrenden Schützen, „die damit für eine sichere Hand, verbunden mit Konzentration und viel vorangegangenes Training“ belohnt würden.

Schützen pflegten einen Sport, bei dem sich viele Menschen nicht vorstellen könnten, wie viel körperliche Fitness es dafür brauche. Sportschießen sei in der hektischen Welt von heute „eigentlich ganz modern“. „Entschleunigung ist das Zauberwort. Allen Unkenrufen zum Trotz: Unsere Schützenvereine sind keine aussterbende Gattung.“ (bxh)

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