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Region Schwandorf
Mittwoch, 17. Januar 2018 9

Tradition

Sternstunden im Dietldorfer Advent

Bereits zum 44. Mal hatte die Blaskapelle zum Dorfabend kurz vor Weihnachten geladen. Neu leuchtet der Kirchenchor.
Von Paul Böhm

Neue Sterne über dem Pankratiushaus in Dietldorf: Zum 44. Mal hatte heuer die Blaskapelle Dietldorf mit Maximilian Beer und Volker Schmidt zur Dorfweihnacht eingeladen. Foto: Böhm

Burglengenfeld.Hell leuchtende Weihnachtssterne über Dietldorf und dem Pankratiushaus. Darauf mussten auch heuer die Dietldorfer, Emhofer, Rohrbacher und Lanzenrieder nicht verzichten. Auf besinnlichen Wegen begleiteten die Musiker der Blaskapelle als Ausrichter des 44. Dorfabends die Menschen durch adventliche Stunden. Auch wenn es draußen recht ungemütlich war, verbreiteten die Dietldorfer Sterne doch viel Wärme und Geborgenheit am Kulissenhimmel im Pankratiushaus.

Die Nachwuchsgruppe unter Leitung von Sabine Brettner stellte ohne Netz und doppelten Boden Melodien rund um den Schnee vor. Da wurde manch gelesene Weihnachtspassage zum Besten gegeben und durch Episoden aus dem Fundus des Dorfnikolauses und dessen Sekretärin Karin Beer untermalt.

Die ersten Töne von „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ hatte der musikalische Vorstand gerade angestimmt, und schon stand der himmlische Herr mit einem zaundürren Krampus mitten im Saal. Er erzählte vom Fußball in Weiterdingen am Bodensee und den krummsten Spielerbeinen, die prämiert wurden. Dass das sommerliche Schlosskonzert die Schau des Jahres war, wollte er als Nikolaus besonders erwähnen. Da war von der erfolgreichen Juniorprüfung der Nachwuchsmusikanten zu hören, und für den neu gewählten Vorsitzenden soll es heuer einen Gutschein für einen Backkurs bei der Volkshochschule geben.

Die Dietldorfer Nachwuchsleute können nicht nur gut Musik spielen, sondern auch hervorragend Weihnachtsgeschichten vortragen. Heuer ging es um den „Apvent, Apvent, wenn der Bärwurz brennt“, frei nach Toni Lauerer.

Einen neuen Stern haben die Dietldorfer mit ihrer Schola dazubekommen. Letztes Jahr noch auf der Wunschliste von Pfarrer Helmut Brügel – und heuer schon mit einem umjubelten Auftritt auf der Weihnachtsbühne unter Leitung von Anna-Maria Fischer. Brügel freut es, so viel Unterstützung in der Pfarreiengemeinschaft zu bekommen, und mit viel Spannung lauschte man der zur Tradition gewordenen Weihnachtsgeschichte von Frank Töpfer im sächsischen Dialekt und wie ihm die Zeit beim Besorgen der Geschenke davongelaufen ist. Von der Konzertkapelle hörte man getragene Passagen aus „Alpin Inspirations“. „Happy Christmas“ lud zum Innehalten ein. Auch das „Opening“ von Ernst Hofmann war zu hören, und mit dem Kultstück in Sachen Schlagermusik vergangener Jahrzehnte „A Whiter Shade of Pale“ ließ man Erinnerungen an jugendliche Jahre einfließen. „Pass it on“ war die Aufmunterung zum Weitererzählen, dass mit dem Dorfabend ein glanzvoller Stern weit über die Feiertage hinaus zu sehen sein wird. (abp)

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