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Region Schwandorf
Samstag, 23. September 2017 19° 1

MZ-Liveticker

Traumwetter für das Maxhütter Bürgerfest

Nicht zu heiß, nicht zu kalt: Tausende Gäste feierten an fünf Bühnen und in den Straßen ausgelassen bis spät in die Nacht.
Von Norbert Wanner und Josef Schaller

Tausende Besucher hatten am Samstag ihren Spaß bei der Veranstaltung. Das Wetter spielte hervorragend mit.

Maxhütte-Haidhof. Peitschender Regen, ein von zuckenden Blitzen erleuchteter Himmel – Freitagnacht sah es nach allem aus, nur nicht nach einem Bürgerfest mit geradezu idealen Wetterbedingungen. Doch für die neunte Auflage der Großveranstaltung in der Stadt Maxhütte-Haidhof hatte das Wetter eine besondere Regie geplant: Als sich mit der Siegerehrung für den Städtedreieckslauf die Bankreihen auf dem Rathausvorplatz erstmals füllten, lachte die Sonne und es herrschten geradezu ideale Temperaturen. Das sollte sich auch nicht mehr ändern: Nicht zu heißt, nicht zu kalt, der Himmel in weiß und blau, der äußere Rahmen für das Fest blieb optimal.

Die MZ berichtet auch am zweiten Tag im Liveticker über das Geschehen. Den Newsblog finden Sie am Ende dieses Artikels!

Entsprechend gut war die Stimmung bei Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank, als das Fest eröffnet wurde. „Wie der Name sagt, ist es wieder ein Fest von Bürgern für die Bürger“, sagte sie mit Blick darauf, dass auch diesmal die fünf Hautbewirtungspunkte von Bürgern der Stadt betreut und bewirtet wurden: Bühne eins, Rathaus (Vereinsgemeinschaft Ponholz), Bühne zwei Mittelschule (VG Pirkensee), Bühne drei, Sportgaststätte (FC Maxhütte-Haidhof), Bühne vier Neuwirtshaus (VG Östlich der Bahn) und Bühne 5 Maximilian-Grundschule die VG Leonberg. „Ohne die Vereinsgemeinschaften geht es nicht“, stellte Dr. Plank fest.

Programm am Sonntag

  • Bühne 1:

    vor dem Rathaus; 10 Uhr Gottesdienst mit der Musikgruppe CheerUp! Projekt Band, 11 - 13 Uhr „Schmarrnkerl und Funkerl“, 13.30 - 16.30 Uhr „D’Bacherl Musikanten“, 17 - 19.30 Uhr „Country Dudes“, 20 - 23 Uhr „Seelos Orchester“

  • Bühne 2:

    Innenhof der Mittelschule; 16 - 19 Uhr „4 fun“, 19.30 - 23 Uhr „GIN TONICS“

  • Bühne 3:

    vor der FC-Sportgaststätte; 15 - 17 Uhr „Zwoa Achterl - bitte!“, 17.30 - 19.30 Uhr „Boarisch Krauts“, 20 - 23 Uhr „She & Hymns“

  • Bühne 4:

    am Neuwirtshaus/Sauforst; 16.30 - 19.30 Uhr „Heidi Davies Band“, 20 - 23 Uhr „Five Pack“

  • Bühne 5:

    Maximilian-Grundschule bei der Stadthalle; 16 - 16.30 Uhr Die ZUMBIS des SV Leonberg tanzen und „rocken“ auf der Bühne, 17 - 19.30 Uhr Partyband „POWER“, 20.30 - 23 Uhr „BUL’s Brothers“

Bei ihrem Blick von der Bühne in die fröhliche Menge sah die Bürgermeisterin aber auch einen anderen Aspekt, den eines Zeichens, das mit dem gemeinsamen Feiern gesetzt werde. Sie spielte dabei auf die aktuelle Nachrichtenlage und die Anschläge in Spanien und vor allem Barcelona an. Die Menschen, die aus Anlass des Bürgerfestes zusammenkämen, friedlich und fröhlich gemeinsam feierten, setzten ein Zeichen, „dass nicht die Angst die Herrschaft übernimmt“. Ein Satz für den es spontan viel Applaus aus der Menge gab. Abschließend wünschte die Bürgermeisterin allen Gästen entspannte Stunden, gute Gespräche, viel Freude am Kommenden und setzte damit den Ton für das, was folgte.

Vor und rund um die fünf Bühnen in Maxhütte-Haidhof hatten die Besucher am Samstag ihren Spaß. Foto: Baumgarten

Da gute Laune bekanntlich viel mit Leib und Magen zu tun hat, fehlte auch ein offizieller Bieranstich bei der Eröffnung nicht. Hans Weigl, Direktor der Brauerei Bischofshof hatte dafür eine echte Königin, Elisabeth I., ihres Zeichens 21. Bierkönigin der Oberpfalz mitgebracht. Das war mehr als passend, denn die 19-jährige Elisabeth Feuerer kommt aus Maxhütte-Haidhof und freute sich natürlich über ihren Einsatz in der Heimat. Kaum war der offizielle Teil vorbei, übernahm auch schon die Musik das Kommando, die Jugendblaskapelle der Freiwilligen Feuerwehr Leonberg sorgte für einen zünftigen Auftakt.

Sehen Sie hier die Bilder von Tag 1 des Maxhütter Bürgerfestes:

Tag 1 beim Bürgerfest in Maxhütte-Haodhof

Das Bild gut gefüllter Bänke breitet sich vom Rathausplatz aus schnell auf der anderen Bühne aus. Schon früh schlenderten zahlreiche Besucher auf der Regensburgerstraße und es wurden immer mehr. Trotz der Größe des Geländes, vom Rathaus bis zur Grundschule wurde es zeitweise direkt eng und man brauchte für das Weiterkommen etwas Zeit. Dabei erwies sich das Fest erneut als Fest für das gesamte Städtedreieck. Die Besucher aus Burglengenfeld und Teublitz waren nicht weniger stark vertreten als Bürger aus Maxhütte-Haidhof.

Für die jüngsten Besucher war im Kinderland viel geboten. Foto: bjs

Alle gemeinsam erwartete ein attraktives Rahmenprogramm aus Musik für aller Ohren Geschmack, kulinarischen Schmankerln von Grillspezialitäten bis exotischem und viel Spaß für die kleinen Gäste einem eigenen Kinderland. Dafür sorgte die Firma „Donai“ aus Neuenmarkt bei Kulmbach, die vom Organisationsteam eigens engagiert worden war und auf der Stockschützenbahn neben dem Sportgelände ein Kinderland aufgebaut hatte. Auf dem Wasser laufen, purzeln, kugeln, ohne dabei nass zu werden – drei Meter große „Waterballs“ machten das möglich. Die Kinder konnten sich darin fühlen wie ein Hamster. Der Spaß und die Freude war den Kleinen an ihren Gesichtern anzuerkennen.

Das Kinderland hatte aber noch weitere Attraktionen zu bieten. Eine Riesenrutsche und Abenteuerhüpfburgen in den verschiedensten Variationen schienen die Kids erst zu verschlucken und dann wieder auszuspucken. Die Freude darüber war weithin hörbar. Die etwas weniger Mutigen konnten in einer Kindereisenbahn gemütlich und sicher ihre Runden drehen. Bis in die Nacht hinein war das Kinderland am Samstag der Treffpunkt für junge Familien mit Kindern. Und am Sonntagmittag ging der Spaß dann hier auch weiter.

Zwei Tage lockten Tausende Besucher

Das gewohnte Bild wiederholte sich am Sonntag auf dem gesamten Bürgerfestgelände. Je später der Nachmittag, desto mehr füllte sich das Bürgerfestgelände mit neuen oder auch mit den wiederkehrenden Gästen. Hatten doch alle beiden Tage der neunten Auflage wieder ein prall gefülltes Programm, das von der Musik getragen wurde. Die Palette reichte dabei von traditioneller Volksmusik bis hin zum wahrhaft spektakulären Auftritt von „Bosstime“. Dazu kamen artistische Zauberkunst und Einlagen, beispielsweise von „Das Spielvolk“ aus dem österreichischen Tirol, die echte „Eyecatcher“ waren und mehr als 60 Fieranten, die für ein breites kulinarisches Angebot sorgten.

Der Liveticker der MZ zum Nachlesen:

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