Schwandorf 23.08.2012, 16:27 Uhr

15-Jähriger wurde operiert

Ein Jugendlicher hatte am Mittwoch eine Gaskartusche ins Feuer geworfen. Bei der Verpuffung zog er sich Verbrennungen zweiten Grades zu.

Der verletzte Jugendliche war mit einem Hubschrauber ins Klinikum Nürnberg Süd geflogen worden. Foto: dpa

Der verletzte Jugendliche war mit einem Hubschrauber ins Klinikum Nürnberg Süd geflogen worden. Foto: dpa

Teublitz/Burglengenfeld. Der 15-jährige Jugendliche aus Burglengenfeld, der am Mittwoch am Schallerweiher in Teublitz mit Feuer und einer Gaskartusche hantierte, hat sich Verbrennungen zweiten Grades zugezogen. Eine Operation im Klinikum Nürnberg Süd sei aber „gut verlaufen“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Regensburg am Donnerstag auf Nachfrage der MZ. Wie berichtet, hatte der Jugendliche am Mittwoch gegen 13 Uhr versucht, ein Feuer am Weiher zu entfachen. Dazu hatte er eine Kuhle in den Boden gegraben und darin trockenes Gras und Holz entzündet. Um das Feuer weiter zu entfachen, warf er Brandbeschleuniger und eine Gaskartusche in die Mulde und goss schließlich flüssigen Grillanzünder in die Feuerstelle. Die Gaskartusche explodierte daraufhin, die Druckwelle der Verpuffung war so groß, dass der 15-Jährige in den Weiher geschleudert wurde. Einem anwesenden Freund des Geschädigten war es nicht gelungen, den 15-Jährigen von seinem Vorhaben abzubringen. Der verletzte Junge war mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Nürnberg geflogen worden. (ku)

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