Alte Buche musste weg
Der stattliche Baum in Wiefelsdorf war durch Regenwasser so stark beschädigt, dass er eine Gefahr darstellte.
Nur noch ein Stumpf bleibt zurück – und das auch nur bis nächste Woche..
Wiefelsdorf
. Einige Wiefelsdorfer staunten nicht schlecht: Die etwa 100 Jahre alte Buche an der Strießendorfer Straße steht nicht mehr. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes haben sie gefällt.
Für den stattlich gewachsenen Baum habe es keine andere Möglichkeit gegeben, sagte Lothar Mulzer, der Pressesprecher der Stadt Schwandorf. Hier sei Gefahr im Verzug gewesen. Das städtische Bauamt habe zufällig bemerkt, dass sich zwischen den beiden Wipfeln Risse gebildet hatten. Dadurch könne Wasser in den Baum eindringen und zu einer Kernfäule führen.
Eine Begutachtung durch den Bauhof ergab, dass das schon eingetreten war. „Der Baum wäre eine Gefahr gewesen – vor allem weil der Wetterbericht Gewitter und starken Wind vorhergesagt hat“, sagt Mulzer. Darum habe man zur einzigen Möglichkeit gegriffen und den Baum gefällt. In so einem Fall könne man auch keine Rücksicht auf das hohe Alter des Baumes nehmen.
Für die Fällung musste nicht nur der Bauhof, sondern auch die Freiwillige Feuerwehr Schwandorf nach Wiefelsdorf ausrücken. Wegen der Höhe der Buche wurde nämlich eine Drehleiter gebraucht. Im Moment steht noch ein circa ein Meter hoher Stumpf. Auch der werde noch entfernt, versprach Mulzer. Damit müsse aber noch bis zur nächsten Woche gewartet werden, da die Bauhofmitarbeiter derzeit mit den Vorbereitungen für das Bürgerfest zu tun hätten.



