Bayerisches Volksschauspiel
Die Redner beim Festakt am Samstag im Burghof würdigten das Neunburger Festspiel „Vom Hussenkrieg“ als großartige Gemeinschaftsleistung.
NEUNBURG. „Er ist ein zuverlässiger Schirmherr“, lobte Bürgermeister Martin Birner den Präsidenten des Sparkassenverbandes Bayern, Theo Zellner. Rechtzeitig zum Festakt „30 Jahre Festspiel ‚Vom Hussenkrieg‘“ hörte der Regen auf und die Sonne schien. Das Stadtoberhaupt gratulierte den Mitgliedern des Festspielverein zu ihrem Jubiläum. Gleichzeitig dankte er ihnen für viele anregende Abende, die sie seit 1983 mit ihren Aufführungen geboten haben. „Das Freilichtspiel hier im Burghof ist ein Gewinn für Neunburg und die gesamte Region“, stellte der Bürgermeister fest. Der „Hussenkrieg“ sei aus dem Leben in der Pfalzgrafenstadt nicht mehr wegzudenken.
Den Mitwirkenden sei am Anfang sicher nicht ganz klar gewesen, auf was sie sich da einließen, doch ihr Engagement habe sich gelohnt, meinte Birner. Die Aufführungen seien stets gut besucht und die Zuschauer begeistert Die Freude, die dem Ensemble das Theaterspiel bereite, sei spürbar. Das Lob des Bürgermeisters galt auch allen Mitwirkenden hinter der Bühne und besonders Regisseur Nikol Putz. Durch den Einbau und die Entwicklung neuer Szenen und Passagen gebe er dem Festspielwichtige Impulse.
Dank an Theo Männer
„Aber was wäre das Festspiel ohne Theo Männer?“ fragte der Bürgermeister. Er habe das Festspiel initiiert und über 30 Jahre begleitet, er habe sehr viel Arbeit geleistet und Nerven gelassen. Wie könne man ein solches Engagement würdigen? Zum Ehrenbürger habe ihn die Stadt Neunburg bereits gemacht. Bezahlen könne man ihn nicht, denn er sei unbezahlbar. So eine Persönlichkeit gehöre für die Nachwelt gesichert, meinte der Bürgermeister. Deswegen habe die Stadt dafür gesorgt, dass Theo Männer ins größte Lexikon der Welt „Wikipedia“ eingetragen werde. In seinen Dank an den Vorsitzenden des Festspielvereins schloss Birner auch dessen Gattin Burga ein, die ihm stets den Rücken freigehalten habe. Als weiteres Zeichen der Anerkennung überreichte Birner einer Neunburger Porzellanlöwen an einen sichtlich gerührten Theo Männer, der Gattin Burga mit einem Kuss auf offener Bühne unter großem Applaus der Gäste seinen Dank ausdrückte.







