Schwandorf 04.10.2013, 11:50 Uhr

Bernd Hasselfeldt will kandidieren

Die Steinberger CSU ist sich einig: Der 3. Bürgermeister soll soll die Nachfolge des langjährigen Gemeindeoberhaupts Jakob Scharf antreten.

„Wunschkandidat“ für die Nachfolge: Bernd Hasselfeldt soll Steinberger Bürgermeister werden. Foto: Archiv

„Wunschkandidat“ für die Nachfolge: Bernd Hasselfeldt soll Steinberger Bürgermeister werden. Foto: Archiv

Steinberg am See. Nach einer vorangegangenen einstimmigen Empfehlung der CSU-Vorstandschaft haben bei einer Klausurtagung in Kastl auch die Frauenunion und die Junge Union den 3. Bürgermeister Bernd Hasselfeldt als Bürgermeisterkandidaten und Nachfolger von Jakob Scharf vorgeschlagen. Die offizielle Nominierung soll am 3. November im DJK-Sportheim Steinberg im Rahmen einer öffentlichen Mitgliederversammlung erfolgen.

Nachdem der langjährige Amtsinhaber Jakob Scharf im Sommer bekannt gegeben hat, dass er nach 30 Jahren nicht mehr kandidieren und Platz für einen Generationswechsel machen wolle, hat die Union sich schnell auf Bernd Hasselfeldt geeinigt. „Wir sind sehr froh darüber, mit Bernd Hasselfeldt einen Kandidaten präsentieren zu können, der tief in der Kommunalpolitik verwurzelt ist, der auf Menschen zugehen kann und den Elan und Willen hat, die Gemeinde Steinberg am See in eine gesicherte Zukunft zu führen“, begründete Bürgermeister Scharf die vorgeschlagene Aufstellung seines „Wunschkandidaten“.

Der 36-jährige Hasselfeldt ist seit 2008 dritter Bürgermeister und seit fast zehn Jahren Ortsvorsitzender der CSU in Steinberg am See. Seit sechs Jahren führt er mit dem DJK-Sportverein den größten Verein am Ort. Mit großem Elan hat er dieses Jahr das erste Mal ein Dorffest organisiert, an dem alle Ortsvereine teilnehmen und mitfeiern konnten. Die Union ist überzeugt, dass er im Falle einer Wahl „der richtige Mann an der Spitze der Gemeinde“ wäre. Darüber hinaus hat er sich bei der Breitbandversorgung als DSL-Pate und auch als Elternbeiratsvorsitzender der Grundschule engagiert. Bernd Hasselfeldt ist verheiratet, Vater von zwei Söhnen und arbeitet derzeit in Regensburg als Produktmanager in der EDV-Branche.

Hasselfeldt selbst freute sich über die Zustimmung und bedankte sich für das breite Vertrauen von CSU, FU und JU. Es sei für ihn „eine große Ehre und zugleich Verpflichtung, alles für das Wohl der Gemeinde zu tun, das bisher Erreichte fortzuführen, Bewährtes zu bewahren, aber auch den Mut zu haben, neue Ideen anzugehen und zu verwirklichen“, so der Kandidat der CSU.(ssr)

 

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