Schwandorf 06.02.2012, 14:43 Uhr

Irritierenden Anruf erhalten

Christina Stellwag von der Marien-Apotheke hat fast einen Vertrag über 299 Euro unterschrieben. Das Kleingedruckte schreckte sie ab.


        Ein Anruf machte Christina Stellwag stutzig.

Ein Anruf machte Christina Stellwag stutzig.

von Oxana Bytschenko

Nittenau. Ein Anruf hat Christina Stellwag von der Marien-Apotheke stutzig gemacht. Sie dachte, der Anrufer will mit einem Fax um eine Anzeige in der Broschüre „Informationen zu Ihrer Stadt Nittenau“ werben. Stattdessen hat sie fast einen Vertrag über 299 Euro über eine Anzeige in einer „Bürgerinfo-Serie“ unterschrieben. Doch während für die Stadtbroschüre die Firma Designcooperative Nittenau eG zuständig ist (die Stadt ist der Herausgeber), wollte die Firma Smart Media aus Frankfurt die Anzeige von Stellwag für ein anderes Medium nutzen.

Laut der Designcooperative Nittenau, die die Gestaltung und den Anzeigenteil der Stadtbroschüre verantwortet, ist zurzeit auch keine Neuauflage des Heftchens geplant. Das sei eine einmalige Sache gewesen. Die Kunden werden zurzeit von der Nittenauer Firma auch nicht angerufen.

Zu der MZ-Nachfrage bei Smart Media hieß es: In dem Auftragsfax werde deutlich, dass die Anzeigen in der „Bürgerinfo-Serie“ als Postwurfsendung bei Kunden landen.

 

Umfrage - Ergebnis

 
 
 
 

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