Schwandorf 11.06.2012, 15:56 Uhr

Neue Energiequelle an der A93

Eine große Photovoltaik-Freiflächenanlage an der Autobahnauffahrt Schwandorf-Nord speist künftig drei MWp ins öffentliche Stromnetz ein.

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Die Photovoltaik-Anlage bei Freihöls an der Autobahn 93 schmiegt sich sanft über die hügelige Landschaft. Foto: Dietmar Zwick

Die Photovoltaik-Anlage bei Freihöls an der Autobahn 93 schmiegt sich sanft über die hügelige Landschaft. Foto: Dietmar Zwick

Schwandorf. Nachdem alle baurechtlichen Vorgaben erfüllt sowie sämtliche Hürden überwunden waren und die Stadt Schwandorf ihre Zustimmung gab, konnte die Firma F.EE aus Neunburg vorm Wald ihr Vorhaben in die Tat umsetzen, eine große Photovoltaikanlage zu errichten.

Vor einigen Wochen wurden hierfür verzinkte Stahlträger in den Boden gerammt und Trägerkonstruktionen montiert. Diese dienen der Aufnahme von 12.500 polykristallinen Hochleistungsmodulen. Die komplette Anlage basiert auf einem Zentralwechselrichterkonzept und wird drei MWp ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Zu finden ist die Photovoltaikanlage in der Nähe von Freihöls an der A 93 in Fahrtrichtung Hof, kurz nach der Auffahrt in Fronberg, wo sehr gute Voraussetzungen für dieses Projekt gegeben waren. Dies sind vom Gesetzgeber definierte Flächen an Autobahnen in einem maximalen Abstand von 100 Metern. Auch eine Blendung von Kraftfahrzeugführern musste ausgeschlossen werden. Die Freiflächenanlage hat eine Ausdehnung von etwa 400 mal 100 Meter, wobei die gesamte überplante Fläche fünf Hektar beträgt.

F.EE errichtet seit 1993 Photovoltaikanlagen im Auftrag der Kunden. In Neunburg betreibt die Firma neben einer Zwei-MWp-Freiflächenanlage mehrere Anlagen auf den Flachdächern der Betriebsgebäude und engagiert sich in mehrfacher Hinsicht für regenerative Energiequellen. Auch gibt es weltweit Aktivitäten im Wasserkraftwerksbau. Nicht nur als Planer und Entwickler, sondern auch als Errichter fungiert das Unternehmen mit seinen weltweit 650 Mitarbeitern. „Wir sehen auch regional noch viel Potenzial und suchen weiterhin geeignete Flächen unter anderem an Autobahnen, Schienenstrecken oder auf Dächern, um PV-Anlagen zu realisieren, die die Region mit regenerativ erzeugtem Strom versorgen sollen und somit einen Beitrag zur Energiewende leisten“, sagt Markus Breitschaft, Geschäftsbereichsleiter Solar- und Energietechnik bei F.EE. (szd)

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