RTL sägt Stauern-Jaga ab
Die Erfolgssträhne der drei Nittenauer Musikanten scheint vorbei zu sein. Doch davon lassen sich die Frohnaturen trotzdem nicht unterkriegen.
Da waren sie noch optimistisch: Die Stauern-Jaga beim ersten Casting für „mia san mia“. Foto: Archiv
Nittenau. Es hätte so schön sein können: Die Stauern-Jaga wurden im Frühjahr von einer Agentur entdeckt und für Castings für „Supertalent“ und „mia san mia“ eingeladen. Die Nittenauer Musikanten freuten sich und nahmen sich vor, ihr Bestes zu geben. Doch nun kamen die herben Absagen – und davon gleich zwei.
Wochenlang auf Post gewartet
„Wir waren so nah dran“, sagt Chicago Franz alias Franz Multerer. Doch es hat nicht sein sollen. Nachdem sie im Mai nach München zum „Supertalent“, einer Casting-Show von RTL, eingeladen wurden, kam kurze Zeit später ein Brief von derselben Castingfirma mit der Bitte, sich für die bevorstehende Sendestaffel von „mia san mia“ zu präsentieren. Die Show im BR-Fernsehen soll im Herbst über die TV-Schirme laufen. In beiden Fällen kamen die drei urigen Musiker Hans Herrmann, Albert Faltermeier und Franz Multerer erfolgreich in die nächste Runden. „Bitte haben Sie Geduld und warten Sie auf unsere Nachricht per Post im Juli oder August“, hieß es von der Castingagentur.
Mitte August war es soweit: „Jetzt is a Brief kemma“, sagte der Quetsch‘n Hansi alias Hans Herrmann. Doch es war eine Absage: „Wir bedauern, dass wir die Stauern-Jaga für die Sendung ‚mia san mia‘ nicht platzieren konnten und bedanken und herzlich für Ihren Beitrag“, stand in dem Brief. „Warum? Woaß koana“, sagt Hansi.
Doch danach gab es einen Grund zur Freude: Denn die Musiker wurden ja zu einem weiteren Casting für das „Supertalent“ eingeladen. Am 4. August kam die Nachricht, dass die Stauern-Jaga zur Aufzeichnung einer Sendung von „Supertalent“ nach Berlin anreisen sollen.
Absage kurz vor der Abreise
„Sie werden zu einem Auftritt im Tempodrom Berlin am 12. August um 11 Uhr erwartet“, hieß es da. Auch die Anreise sowie die Übernachtungen im Hotel wurden bereits organisiert, erinnert sich Blödel Bert alias Albert Faltermeier. Am 11. August sollte die Reise losgehen. Es kamen die Bahnticket, und die Stauern-Jaga freuten sich darauf, die Hauptstadt unsicher zu machen.

