Seen im Landkreis Schwandorf sind sauber
Die Proben des Gesundheitsamts ergaben ausgezeichnete Werte für die Gewässer in Schwandorf und der Region. Kommende Woche steht die nächste Entnahme an.
Gute Noten für die Badeseen: Dem Sprung ins kühle Nass steht in den Gewässern im Landkreis Schwandorf nichts entgegen. Foto: Archiv
Schwandorf. Das Gesundheitsamt gibt grünes Licht für den Badespaß im Landkreis. Anfang Mai starteten die regelmäßigen Qualitätsprüfungen der sechs EU-Badegewässer. Die ersten beiden Probenentnahmen ergaben für alle betreffenden Badeseen – den Klausensee in Schwandorf, den Murnersee in Wackersdorf, den Steinberger See, das Naturbad Tegelgrube in Maxhütte-Haidhof, den Hammersee in Bodenwöhr sowie den Naturpark Höllohe in Teublitz – ausgezeichnete Messwerte.
Die EU-Badegewässer werden zwischen Mai und September regelmäßig vom Gesundheitsamt getestet. Die Überwachung der Wasserqualität ist Bestandteil der Einstufung als EU-Badegewässer. Die Öffentlichkeit muss über die Testergebnisse sowie über die Gewässerprofile und die Bewirtschaftungsmaßnahmen informiert werden. Die Grenzwerte für die Qualitätsprüfung sind gemäß der EU-Richtlinien durch die Bayerische Gewässerordnung vorgegeben. Vor allem die Bakterien intestinale Enterokokken und Escherichia Coli stehen im Fokus der Untersuchungen. In einer zu hohen Konzentration können sie eine Gefahr für Badegäste darstellen.
Kommende Woche steht die nächste Wasserprobenentnahme an. Sämtliche Ergebnisse können im Internet unter www.landkreis-schwandorf.de abgerufen werden. Dort finden sich außerdem die gemessenen Wassertemperaturen. Am wärmsten zum Zeitpunkt der zweiten Probe am 21. Mai war der Hammersee in Bodenwöhr. Die Temperatur betrug 20 Grad. Kältester See im Landkreis Schwandorf war zu diesem Zeitpunkt der Klausensee mit 15 Grad.

