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Freitag, 15. Dezember 2017 11

Neubau

Auszeichnung für Kinderkrippe

Die außergewöhnliche Ziegelarchitektur macht die Einrichtung in Schwandorf zu einem Symbol für Tradition und Innovation.

Stadtbaudirektor Reinhard Schade, EKI-Vorsitzende Daniela Friedrich, Projektleiterin Gina Lankes, Krippenleiterin Andrea Müller, OB Andreas Feller und Architekt Karlheinz Beer (v. l.) sind stolz auf die Würdigung der Krippe Stadtzwerge durch die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr. Foto: xih

Schwandorf.Der Bau der Kinderkrippe Stadtzwerge gehört zu den „Top 20“ in Bayern, die die Oberste Baubehörde in einen Katalog aufgenommen hat. „Bauen mit Ziegel – bewährt und innovativ“ heißt die 150-seitige Broschüre, die Architekt Karlheinz Beer am Mittwoch an Oberbürgermeister Andreas Feller überreichte.

Der Bayerische Ziegelindustrieverband sponsert das Ranking der außergewöhnlichen Ziegelbauten und wirbt damit für den traditionellen Baustoff, der auch bei der Kinderkrippe Stadtzwerge Verwendung fand. „Ein Teil historischer Identität der Stadt bleibt damit für die Zukunft lesbar“, heißt es in der Würdigung. Ein vom Abbruch bedrohtes Ensemble habe eine neue Nutzung gefunden. Der Abriss des Ott-Hauses und dessen Wiederaufbau sowie die Sanierung des Mesner-Hauses mitten in der Schwandorfer Innenstadt seien eine echte Herausforderung gewesen, bekennt die Projektleiterin des Architekturbüros Beer aus Weiden, Gina Lankes. Als ehemalige Schwandorferin habe sie besonders viel Herzblut darauf verwendet und sei stolz auf das Geschaffene.

„Wir fühlen uns sehr wohl hier“, versicherte Krippenleiterin Andrea Müller. Bei angenehmem Raumklima lasse sich in der Einrichtung gut arbeiten. Andrea Müller denkt nun bereits einen Schritt weiter und schlägt den Bau eines Kindergartens an der Stelle des ehemaligen Konvent-Gebäudes vor. Ihr schwebt an der Stelle des ehemaligen Konvent-Gebäudes ein „inklusiver Kindergarten neben der bestehenden inklusiven Kinderkrippe“ vor. Das leerstehende Gebäude ist im Besitz der Stadt, steht nicht unter Denkmalschutz und wird momentan als Lager genutzt. (xih)

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