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Dienstag, 26. September 2017 19° 1

Waldjugendspiele

Die „Profis“ aus Bodenwöhr holen Sieg

Die Organisatoren ehrten jetzt die besten Teilnehmerteams. Auf den Rängen 2 und 3 landete die Schulen Trausnitz und Neunburg.
Von Ulrich F. Klein

  • Die siegreichen Schüler aus Bodenwöhr, ausgestattet mit Urkunden, Ringwurfspielen und Medaillen. Foto: U. F. Klein
  • Das zweitplatzierte Team Foto: U.F. Klein
  • Die Drittplatzierten Foto: Ulrich F. Klein

Bodenwöhr. Die „Waldprofis“ kommen heuer aus der Grundschule Bodenwöhr. Ihre Klasse 3/4b siegte heuer bei den 48. Waldjugendspielen, gefolgt von der Klasse 3/4 der Grundschule Trausnitz und der 3b der Grundschule Neunburg vorm Wald. „Alle Schüler, die an den Waldjugendspielen teilgenommen haben, sind Sieger. Bei diesen Spielen gibt es keine Verlierer“, betonte Bodenwöhrs Bürgermeister, Richard Stabl, in seinem Grußwort.

„Geschicklichkeit, Teamgeist und spannende Aufgaben haben den teilnehmenden Kindern ein unvergesslichen Walderlebnistag beschert“, sagte Rektorin Margit Schmidbauer. Sie und Stabl dankten den Verantwortlichen für die sehr gute Organisation.

Zur Eröffnung der Preisverleihung in der Hammerseehalle trugen Kinder der Klasse 3/4b unter Leitung von Melanie Bauer das Lied „Ich und mein Holz“ in gekonnter Choreographie vor. Forstdirektor Alwin Kleber, Fritz Reichert „Forstlicher Bildungsbeauftragter“ am AELF, sowie die Forstpaten Hans Geiger, Alois Nißl und Markus Lobinger überreichten den „Waldprofis“ jeweils eine Siegerurkunde, ein Ringwurfspiel aus Holz und eine Erinnerungsmedaille aus Fischten- und Eichenholz.

Die Kinder aus Trausnitz bekamen neben der Urkunde und der Medaille ein Plüschwildschwein. Die Kinder aus Neunburg erhielten zur Urkunde und der Medaille eine Plüscheule. Gesponsert wurden diese Preise vom Landesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

„Schon im Frühjahr liefen die ersten vorbereitenden Aktivitäten zum Thema ,Wald im Unterricht‘ an“, erzählte Rebecca Heigl, Lehrerin für Heimat- und Sachkunde an der Grundschule Bodenwöhr. Als erstes nahmen wir uns die Pilze vor. Danach wurden die Blätter der Bäume und die Bäume selbst bestimmt. Anschließend beschäftigten wir uns mit dem Aufbau und der Funktion des Waldes. Schwerpunktthema war dann der Schutz desselben. „Das Thema ist insgesamt bei den Kindern sehr gut angekommen“, bestätigte Heigl.

Forstdirektor Alwin Kleber versicherte gegenüber der MZ, dass auch in Zukunft die Waldjugendspiele als elementare Bausteine der Waldpädagogik fortgeführt werden. „Der im Bayerischen Waldgesetz verankerte Bildungsauftrag der Forstverwaltung wird mit Engagement erfüllt“, versprach Kleber.

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