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Bauernkalender

Alpen-Model freut sich auf zu Hause

Fabian Käsbauer ist als Model und Coach in Münchens Schickeria willkommen. Doch jetzt will er nur noch nach Mögendorf.
Von Marion Lanzl

Das ist das Foto, mit dem sich Fabian Käsbauer im Schweizer Bauernkalender präsentiert. Quelle: www.bauernkalender.ch/Ellin Anderegg

Bruck.Dass es der angehende Bachelor der Sportwissenschaft als erster Deutscher in den Schweizer Hochglanz-Bauern-Kalender geschafft hat, darüber haben wir bereits berichtet. Das Fotoshooting war im Juni und die schiefernen Massive der Glarner Alpenwelt in der Schweiz wurden dabei zur spektakulären Naturkulisse. Fabian Käsbauer wurde als erstes Set eingeplant, und so ging es um 5.30 Uhr morgens im Wagen, nur mit Shorts und Flip-Flops rauf auf über 1500 Meter Höhe. Schon nach 45 Minuten waren die Aufnahmen mit dem routinierten Model im Kasten und die Karawane der Fotocrew zog weiter. „Vor den Fotos wird man meist sehr umsorgt, danach hat das Team schon wieder das nächste Model im Visier und das Abgeschossene ist vergessen“, erklärt der gebürtige Brucker schmunzelnd.

„Time is money, und so meinte der Produzent, ich könnte mit der Seilbahn ins Tal fahren“, erzählt Käsbauer belustigt weiter. So weit so gut, der knappe Kilometer zur Mittelstation ließ sich auch mit den nicht gerade gebirgstauglichen Schuhen bewältigen. Leider war jene Bahn zwar schon in Betrieb, aber die Station mit einem drei Meter hohen Gitter versperrt. Was blieb ihm übrig, als drüberzuklettern?

Die Alarmglocken schallten noch vom Berg, als Fabian von der Bodenstation mit Schelte empfangen wurde. Ausflüge in die Berge in Zukunft also nur noch mit Wanderstiefeln!

Für den Schweizer Bauernkalender vermutlich jedoch eh nicht mehr, die Eidgenossen hat der Kalender mit den vielen professionellen Models bei der Ehre gepackt. Acht Profimodels wurden 2014 extra gecastet, da sich nur vier Schweizer Landwirte für den Kalender gemeldet hatten. „Da gab’s schon Eifersüchteleien und Neid,“ erzählt der sportliche junge Mann. Für den Nächsten, 2016, haben sich, laut Presse, nun anscheinend genug echte Schweizer gemeldet.

Es muss ja auch nicht die Schweiz sein, ob Köln, Düsseldorf oder Berlin, Fabian macht im Schnitt drei Projekte pro Monat, neben seinem Studium. Dabei lernt man auch allerlei mehr oder weniger wichtige oder interessante Menschen, C-Promis aber auch witzige Leute kennen. Wie zum Beispiel Julian F.M. Stoeckel aus dem Dschungelcamp oder Prinz Mario-Max Schaumburg-Lippe aus dem Promi Big Brother. Auch Heidi Klums Vater und Manager Günther Klum hat er bereits kennen gelernt.

Wirklich stolz aber ist Fabian auf die Bekanntschaft und Arbeit mit renommierten Fotografen, wie dem Schweizer Sandro Bross und Alberto Bruni, Berlin, der sich auf Edelmarken spezialisiert hat und Fabian auf seiner Startseite präsentiert. Doch nicht im Modeln sieht der junge Mann seine Zukunft und so kann man den gut aussehenden, durchtrainierten Sportstudenten seit kurzem auch als Privatcoach buchen. Sicher für die Damenwelt Motivation genug, die Highheels, zumindest für eine Trainingseinheit, mit den Laufschuhen zu tauschen.

Ein guter Vorsatz auch für 2015, in das die Promis und Bussi-Bussis in München, dieses Jahr, in der derzeit angesagtesten Event und Ausstellungslocation „Up-side-East“ hoch über der Skyline der Stadt feiern werden. Die Website vergleicht dieses exklusive Event mit internationalem Flair mit den Hotspots in Metropolen wie New York und Shanghai und auch dort jobbt Fabian zum Jahreswechsel, begrüßt die Gäste, die High Society. „Hier hat schon der FC Bayern sein Triple und die Weihnachtsfeier gefeiert und kürzlich ein Milliardärs-Töchterchen ihren 18. Geburtstag“, erzählt der Wahlmünchner weiter. „Nein, die Traumfrau war auch hier noch nicht dabei, ich bin noch Single“, verrät der Student weiter und lässt damit sicher viele Herz höher schlagen.

Eine Welt wie aus den Werbespots, die ihm die Landeshauptstadt hier bietet und einen so jungen Menschen leicht zum Abheben verleiten könnte. Aber Fabian ist am Boden geblieben und er kommt immer wieder gern dahin zurück, wo seine Wurzeln sind: Nach Bruck, nach Mögendorf, zu seinen Eltern. Dort genießt er auch dieses Jahr wieder das Weihnachtsfest. „Ich werde schon ein paar Tage früher kommen, mein Dad hat am Tag vor Weihnachten Geburtstag und darauf freu ich mich sehr.“

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