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Montag, 11. Dezember 2017 7

Stiftung

Ein Miller-Selbstporträt für das Museum

Burglengenfeld erhält ein „typisches Werk“ des Kallmünzer Malers Josef Georg Miller aus den 50er Jahren geschenkt.

Majella Miller-Scharrer (links) übergab das Miller-Selbstportrait an Museumsleiterin Dr. Margit Berwing-Wittl. Foto: privat

Burglengenfeld.Ein Selbstporträt des Malers Josef Georg Miller haben Majella und Michael Miller-Scharrer aus Kallmünz dem Oberpfälzer Volkskundemuseum gestiftet. Im September fand im Oberpfälzer Volkskundemuseum eine große Kunstretrospektive mit Ölgemälden, Aquarellen und Zeichnungen von Josef Georg Miller (1905-1983) statt, organisiert von der City-Galerie Regensburg. Unterstützt wurde die Ausstellung durch die Nachfahren des Künstlers, die Familie Miller-Scharrer aus Kallmünz, wo Josef Georg Miller nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Heimat gefunden und gemeinsam mit seiner Frau Erna gelebt und gewirkt hat, unter anderem durch den langejährigen Betrieb eines Kinder- und Waisenhauses.

Majella und Michael Miller-Scharrer haben sich nach dem überwältigenden Erfolg der Kunstausstellung entschlossen, dem Burglengenfelder Museum ein Selbstporträt ihres Vaters zu stiften. Das Ölgemälde ist 86 mal 66 Zentimeter groß, signiert mit „M 59“ als ein typisches Werk Millers der 1950er Jahre. Im Museum wird das wunderbare Bild nun einen würdigen Platz bekommen und alle Besucher mit seiner Ausdrucksstärke und Farbenpracht erfreuen.

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