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Donnerstag, 19. Oktober 2017 18° 3

Jubiläum

Maschinenring blickt auf 40 Jahre zurück

Seit der Gründung 1975 haben sich das Berufsbild des Landwirts und die Aufgaben der Helfer stark gewandelt und entwickelt.

  • Der beeindruckende Maschinenpark
  • Die Gründungsmitglieder des Maschinenrings wurden geehrt. Foto: sxu

Guteneck.Der Maschinenring Schwandorf (MR) feierte sein 40-jähriges Bestehen mit einem Festkommers und einer großen Maschinenausstellung auf Schloss Guteneck. Dekan Michael Hoch zelebrierte den Festgottesdienst, der von den Oberpfälzer Parforcehornbläsern musikalisch umrahmt wurde. Beim anschließenden Festkommers im Gutsstadel gab der Vorsitzende des Maschinenrings e. V., Carl Graf zu Eltz, einen umfassenden Rückblick über die Entstehung und Weiterentwicklung des Maschinenrings ab.

Gründervater der Maschinenringe war der frühere Leiter des Landfunks, Dr. Erich Geiersberger, die Wurzeln des Schwandorfer Maschinerings lagen bei der „Maschinenbank Fensterbachtal“. 1970 wurde das Landwirtschaftsfördergesetz beschlossen, das Anregung zur Eigeninitiative, Unterstützung zur Selbsthilfe und Wahrung der Eigenverantwortlichkeit der landwirtschaftlichen Betriebsleiter zum Ziel hatte.

Nachdem es bereits rund 65 kleinere Maschinenringe in der Region gab, formierte sich 1975 aus den Maschinenringen in den Bereichen Neunburg v. W., Oberviechtach und Waldmünchen der MR Schwandorf, die Gründungsversammlung erfolgte am 7. Januar mit 323 Mitgliedern. Erster Vorsitzender war damals Wolfgang Bauer (1975 bis 1992), danach folgten Gerhard Dietl (1992 bis 1996) und Carl Graf zu Eltz (1996 bis heute). Christian Weiß ist seit 2001 Geschäftsführer des MR mit Sitz in Schwandorf.

Der Vorsitzende des Maschinenrings e. V., Carl Graf zu Eltz Foto: sxu

In den 40 Jahren seit Bestehen des MR habe man sowohl die Umsätze als auch die Betriebshelferstunden und die Zahl der Mitglieder enorm steigern können. Als Beispiele für die vielseitigen Aufgaben nannte der Festredner die soziale und wirtschaftliche Betriebshilfe, Grabenfräseinsätze, überbetriebliche Grasernte, Futterrübenanbau mit vollautomatischer Ernte, aber auch Waldpflege, Landtechnikkurse und Informationsreisen. Zielsetzung des Maschinenrings sei die Unterstützung der Mitgliedsbetriebe, Kosteneinsparungen, Entlastung der Familienarbeitskräfte und Vermittlung von Zusatzeinkommen für die Landwirte. Der Präsident des Bundesverbandes der Maschinenringe, Leonhard Ost ging in seiner Rede auf den Wandel in der Landwirtschaft ein.

Als Schwerpunkte der Zukunft nannte Ost die Landtechnik und das Datenmanagement. Es gelte auch, junge Leute davon zu überzeugen, dass Landwirtschaft spannend sei und Zukunft habe. Zielsetzung für die Zukunft müsse auch sein, dass die Maschineringe einen attraktiven Mix für Selbstständige und Angestellte anbieten. (sxu)

Geschichte und Geehrte

  • Maschinenring Schwandorf:

    Gründung am 7. Januar 1975 mit 323 Mitgliedern und Wolfgang Bauer als Vorsitzenden. Umsätze: 1975: 126 500 Euro, 2014: 7,4 Millionen Euro; Betriebshelferstunden: 1975: 5000 Stunden, 2014: 65571 Stunden; Zahl der Mitglieder: 1975: 323, 2014: 1491 Mitglieder.

  • Ehrungen der Gründungsmitglieder:

  • Berta Seebauer, Trumling, Franz Forster aus Mögendorf, Georg Hottner (Niederhof), Konrad Obermeier, Schanderlhof, Michael Mayer (Schlüsselhof), Josef Promberger aus Penting, Georg Schart, Mitterauerbach und der ehemalige Geschäftsführer Josef Meier aus Nittenau.

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