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Dienstag, 20. Februar 2018 5

Würdigung

Spektakuläre Show für die Sportler

Die erfolgreichsten Maxhütter Sportler wurden am Freitag geehrt. In der Stadthalle raubte eine LED-Jonglage vielen den Atem.
Von Norbert Wanner

  • Fabian Rieger sorgte mit einer Jonglage-LED-Show und artistischen Künsten für staunende Gesichter bei den Zuschauern. Foto: Wanner
  • 64 Maxhütter wurden für ihre erreichten Erfolge in Einzelwettbewerben von der Stadt ausgezeichnet. Foto: Wanner
  • Die geehrten Mannschaftssieger – insgesamt 67 Sportler wurden am Freitagabend in der Stadthalle geehrt. Foto: Wanner

Maxhütte-Haidhof. Alle Jahre im November versammelt sich die „sportliche“ Stadt zu einem festlichen Ereignis: der Sportlerehrung in Maxhütte-Haidhof. Auch heuer war es wieder eine dreistellige Zahl an Bürgern, die eine Einladung erhalten hatten. Bei ihnen sorgte aber nicht die Würdigung ihres Engagements für viele „Ahhs“ und Oohs“ – das war Fabian Rieger, der mit seiner sportlichen Einlage – einer Jonglage-LED-Show und artistischen Künsten – die Zuschauer fesselte.

„Ich lese immer die Sportseite einer Zeitung zuerst“, sagte Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank. „Die Sportseite berichtet über das, was die Menschen erreicht haben; die Titelseite hingegen verzeichnet nur die Fehlschläge der Menschen.“ Dieser Satz von Earl Warren (1891-1974), einst oberster Bundesrichter der USA, sei immer noch gültig. Im Rahmen dieser Sportlerehrung würden die positiven Leistungen anerkannt.

Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank lobte das große Engagement. Foto: Wanner

Die Würdigung der Stadt sei ein Anlass, darüber nachzudenken, „warum Sie als Sportler das ganze Jahr über Disziplin üben, trainieren und sich kontrolliert bewusst verausgaben, das ein oder andere Mal den eigenen Körper vielleicht bis an die Grenze bringen, Bewegungsabfolgen zur Perfektion bringen wollen“. Einer der Aspekte sei sicher die körperliche Fitness. Jeder wisse inzwischen, wie wichtig Bewegung für das körperliche und seelische Wohlbefinden sei. Die Erkenntnis in die Tat umzusetzen, wäre jedoch nicht ganz so einfach.

Den Spaß niemals verlieren

Weiterer Aspekt ist laut Dr. Plank, der Konkurrenzgedanke: Sich mit anderen messen, die eigene Leistung auf den Prüfstand stellen, Ansporn erhalten, mehr zu leisten, den anderen zu besiegen, „ist etwas, was antreiben kann, noch größere Leistungen zu erbringen“. Auch wenn Sport ein Wettbewerb sei, solle er trotzdem vereinen: „In der Begeisterung und Leidenschaft für die jeweilige Sportart“, sagte sie. Im tieferen Sinne gehe es schließlich auch darum, dass der Sportler selbst Spaß und Freude an seiner Sportart habe. „Im Sport macht tatsächlich der Schlagzeilen, der gute Leistungen bringt und einen Erfolg erzielt“, erklärte die Maxhütter Bürgermeisterin.

Die Jugendblaskapelle der Leonberger Feuerwehr umrahmte die Veranstaltung musikalisch. Foto: Wanner

Ein Grußwort sprach der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Landessportverbandes, Hermann Müller. Er freute sich zunächst, dass der Termin in Maxhütte-Haidhof immer die erste derartige Veranstaltung im Landkreis sei. Das sei gut, könnten die Sportler doch so noch in dem Jahr geehrt werden, in dem sie ihre Erfolge errangen. Müller griff die Verleihung der „Bambis“ 2016 auf, die tags zuvor stattfand: Angelique Kerber habe in ihrer Dankesrede für die Ehrung all denen gedankt, die ihre Erfolge erst möglich machten, vom Physiotherapeuten bis zu den Eltern.

Dank gelte allen Beteiligten

„Was würden die Sportler, die heute geehrt werden sagen, müssten sie eine solche Rede halten?“, lautete die rhetorische Frage. Müllers Antwort: Sicher würden auch sie denen danken, die hinter ihren Erfolgen stünden. Deshalb dankte der Funktionär ausdrücklich auch allen Eltern, Funktionären, Trainern, all denen, die die Erfolge der geehrten Sportler möglich machten.

Viele eingeladenen Sportler kamen in die Stadthalle. Foto: Wanner

Die Ehrung selbst wurde von Alexander Spitzer moderiert und von der Jugendblaskapelle der FFW Leonberg musikalisch umrahmt. Spitzer hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen. Für jede Sportart, die im Rahmen der Ehrung vertreten war, gab es ein Tonbeispiel, das aus den Lautsprechern klang. Die Gäste durften raten, was das Hörbeispiel jeweils ankündigte, bevor es an die Auflösung ging. Nach der Ehrung waren alle geladenen Sportlerinnen und Sportler noch zum gemütlichen Beisammensein eingeladen.

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131 Sportler geehrt

  • Einzelsieger:

    Mitglieder der Schützenvereine „Jägerblut“ in Rappenbügl, „Plattl“ in Leonberg, „Waldeslust“ in Roding sowie der SG „Alt Ponholz“ wurden ausgezeichnet; ebenso von der Hauptschützengesellschaft Regensburg, vom FC Maxhütte-Haidhof, vom TV Burglengenfeld und TC Maxhütte-Haidhof.

  • Mannschaften:

    Zwei Teams der JFG „3 Schlösser-Eck“, des SV Leonberg, des FC Maxhütte-Haidhof, vom Schützenverein „Waldeslust“ in Roding sowie vom Tennisclub wurden auch geehrt. Die ausführlichen Namenslisten sind auf der Internetseite der Stadt unter www.maxhuette-haidhof.de zu finden. (bxh)

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