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Mittwoch, 20. September 2017 16° 6

Abschluss

Neun Mal eine „Eins“ vor dem Komma

In Burglengenfeld wurden 42 Neuntklässler und 39 Zehntklässler mit Quali oder Mittlerem Schulabschluss verabschiedet.
Von Josef Schaller

  • Die Klassenbesten mit Schulleiter Heinz Weilhammer (links), Bürgermeister Thomas Gesche (rechts) und Lehrkräften Foto: bjs
  • Schulleiter Heinz Weilhammer zog für den neuen Lebensabschnitt der Schüler viele Vergleiche aus dem Karate heran. Foto: bjs

Burglengenfeld.„Rund 1750 Schultage bis zum Quali sind es gewesen, zusätzlich etwa weitere 200 Schultage bis zum Mittleren Schulabschluss. Es hat gute Tage gegeben, aber auch schlechte. Mal gab es gute Laune, mal miese Laune. Wir Schüler haben es überlebt. Die Lehrer auch. Und nicht nur das: Unterschiedliche Klassen sind durch gemeinsame Aktionen zu einer Einheit geworden. Freundschaften sind entstanden und gewachsen.“ Dies war das Resümee von einigen Schulabgängern der Sophie-Scholl-Mittelschule bei ihrer Entlassfeier.

Insgesamt 42 Neuntklässler und 39 Zehntklässler mit bestandenem Quali oder erfolgreichem Mittleren Schulabschluss wurden am Donnerstagabend in der Stadthalle feierlich verabschiedet. Ihre Zeugnisse, die sie dabei erhalten haben, dienen gleichzeitig als Fahrkarten zu einem neuen Ziel. Insgesamt neun Schülerinnen und Schüler schafften dabei einen Notenschnitt mit einer Eins vor dem Komma. Schulbeste wurden Antonia Augustin und Kristina Lutz aus der Klasse 10Ma.

Beim Erhalt des Schulabschlusszeugnisses sei es wie mit dem Bestehen des schwarzen Gürtels beim Karate, sagte Rektor Heinz Weilhammer. Das bisher Erreichte sei für die Entlass-Schüler nämlich keineswegs das Ziel gewesen. „Es ist erst der Anfang von Ehrgeiz und harter Arbeit, der Anfang eines neuen Weges zu einem neuen Ziel“, so der Schulleiter, der seine scheidenden Anvertrauten vor Rückschlägen warnte. „Die werden kommen. Das kann ich Euch garantieren!“

Aber das seien keine Gemeinheiten, mit denen sie das Schicksal ärgern wolle. „Betrachtet diese Hindernisse eher als Herausforderungen.“ Weil-hammer verwies dabei auf ein Zitat des bekannten Schauspielers in Karatefilmen, Jackie Chan: „Das Leben wirft uns zu Boden, aber wir entscheiden, ob wir wieder aufstehen.“ Wer auf die obersten Stufen des Siegertreppchens wolle, der müsse diese Herausforderungen meistern und die Stufen des Lebens erklimmen – „von ganz unten“. Und auch seine letzte Aufforderung an die Schulabgänger hat Heinz Weilhammer vom Karatesport übernommen: „Erkennt Euch selbst, entdeckt Eure Stärken und findet Euren eigenen Weg!“

Dass die Schüler während ihrer Schulzeit gelernt haben, einen neuen Weg zu gehen, davon sei er überzeugt, sagte Bürgermeister Thomas Gesche. Wissensdurst, Einsatz, Interesse, aber auch soziale Kompetenz und Charakterstärke seien dabei gute Helfer. „Ich glaube an Euch!“, sagte das Stadtoberhaupt an die Schulabgänger gerichtet. „Ihr seid die Gesellen, Meister und Betriebsleiter von morgen.“

Unter der Leitung von Thomas Meidinger sorgten Schüler in unterschiedlichen Besetzungen für die musikalischen Highlights, die der festlichen Abschlussfeier einen würdigen Rahmen gaben. Zuvor fand in der Aula der Schule ein ökumenischer Gottesdienst statt.

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