mz_logo

Gemeinden
Mittwoch, 21. Februar 2018 5

Politik

Nittenauer SPD nominiert Delegiertenteam

Otto Götzer, Sabine Grill-Götzer und Harald Grill dürfen bei Kandidatensuche für Bezirks- und Landtag mitmischen.
Von Ulrike Wolf

Unser Bild zeigt den Ersatzdelegierten Jürgen Kuprat, die Delegierten Sabine Grill-Götzer, Harald Grill und Otto Götzer sowie Ortsvorsitzenden Michael Jäger (von links). Foto: tkw

Nittenau.Bis 31. Juli müssen die SPD-Ortsvereine Delegierte benennen, die dann die Kandidaten für den Bezirkstag sowie den Landtag bestimmen sollen. Deshalb hatte der SPD-Ortsverein für Mittwochabend eine Mitgliederversammlung einberufen.

Michael Jäger berichtete über die Aktivitäten des Ortsvereins im letzten Jahr. Als Rahmen, um verdiente Mitglieder zu ehren, wurde zum ersten Mal ein Neujahrsempfang abgehalten. Mit der Menschenrechtsbeauftragten Dr. Bärbel Kofler hatte man eine interessante Rednerin zu aktuellen Themen. Jägers Resümee über den Abend fiel positiv aus, so dass die Veranstaltung 2018 wiederholt wird.

Der Liedermacher Michael Fitz möchte in Nittenau ein weiteres Konzert geben, und zwar am 6. April 2018. Sein Management sei wegen des großen Erfolgs in 2016 wieder auf den Ortsverein zugegangen. Der Vorverkauf soll noch vor Weihnachten starten; für die Organisation wird demnächst ein Arbeitskreis gebildet.

Ebenfalls ein großer Erfolg war der Besuch von Justizminister Heiko Maas am Dienstag. Die Diskussionsveranstaltung war von rund 80 Bürgern wahrgenommen worden.

Einen Bericht von der Stadtratsfraktion lieferte Jürgen Kuprat. Als „Erdbeben“ bezeichnete er den Beschluss von Werner Götzer, aus dem Stadtrat auszuscheiden. Aber mit Otto Götzer sei ein kompetenter Nachfolger gefunden. Baugrundstücke seien gefragt, weil die Bevölkerung wachse.

Mittelfristig, so Kuprat weiter, werde der Neubau der großen Regenbrücke den Verkehr in Nittenau ab 2019 für etwa zwei bis drei Jahre stark beeinträchtigen. Der DSL-Ausbau in Bergham, Stefling und Muckenbach soll nun Mitte/Ende August endlich fertig sein. Die Nordost-Umgehung werde 2019 frei gegeben.

Bürgermeister Bley gab Zusatzinfos zu den genannten Projekten und zur letzten Stadtratssitzung. Im Kreistag tritt Bley selbst für den Radwegausbau ein und stellte Förderanträge für einen Radweg zwischen Nittenau und Steinberg sowie einen entlang der SAD 1 nach Teublitz. Er lobte den Landkreis Cham für seine Radwegförderung und könne sich auch die Radwegverlängerung von Muckenbach nach Reichenbach in Zusammenarbeit mit Cham gut vorstellen.

Für die Grüngutsammelstellen gebe die Stadt jährlich zwischen 30000 und 36000 Euro aus, obwohl die Abfallentsorgung eine Aufgabe des Landkreises sei, gab Bley zu bedenken. Er hat einen Auftrag auf Entschädigung für die Gemeinden eingereicht, denn „der Landkreis ist finanziell auf Rosen gebettet“. Im Hinblick auf die Bundestagswahl appellierte er an das soziale Gewissen der Bürger.

Die Delegiertenwahl ging schnell über die Bühne. Gewählt wurden: Otto Götzer, Sabine Grill-Götzer und Harald Grill. Ersatzdelegierte sind: Jürgen Kuprat, Werner Götzer (gewählt in Abwesenheit) und Karl-Heinz Winkler (ebenfalls gewählt in Abwesenheit). Von 15 Stimmen waren nur 13 gültig.

Unter „Wünsche und Anträge“ wurde gefragt, was mit dem ehemaligen „Netto“ in der Regentalstraße geschehe. Wie die MZ exklusiv vor wenigen Wochen berichtete, zieht hier eine „Aktion“-Markt-Filiale. Bley erläuterte das Geschäftsmodell dieser Kette, deren Zentrallager sich in Biblis befinde. Ebenfalls interessierte die Anwesenden die Lage in Sachen Radweg Stefling-Marienthal. Hier gäbe es leider keine Fortschritte in der Grundstücksfrage, berichtete Bley.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht