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Soziales

Wette mit Seehofer wurde jetzt eingelöst

Am Anfang stand eine Wette zwischen dem Ministerpräsidenten und Werner Conrad. In Wernberg-Köblitz war nun Scheckübergabe.

Wernberg-Köblitz.Einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro konnten am Mittwoch Karin Seehofer und Eva Conrad im Conrad-Logistikzentrum in Wernberg-Köblitz an die Jura Werkstätten Amberg überreichen.

Im Rahmen der Einweihung des erweiterten Conrad-Logistikzentrums am 13. November war Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer bei einem spektakulären Modelltruck-Rennen gegen Werner Conrad angetreten, den Vorsitzenden des Verwaltungsrats der Conrad SE. Nur knapp verfehlte er den Sieg. Von vornherein stand jedoch fest, dass der von Werner Conrad ausgegebene Wetteinsatz von 10.000 Euro an die Jura-Werkstätten in Amberg gespendet werden solle. Diese gehören zur Lebenshilfe Amberg.

Eigentlich sollte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer die Spende überreichen. Aufgrund zeitlicher Überschneidungen übernahm Gattin Karin seine Rolle. Angesprochen auf die Terminübernahme, antwortete sie schmunzelnd: „Ich mache die schöne Arbeit.“ Vor Ort besuchte Karin Seehofer im Logistikzentrum eine Außenarbeitsgruppe der Jura-Werkstätten bei Conrad und ließ sich informieren. Dabei kam sie auch mit den acht gehandicapten Menschen selbst ins Gespräch. Auch schaute sie den Beschäftigen über die Schulter, ließ sich über Arbeitspensum und Tätigkeitsfelder informieren.

Von Eva Conrad erfuhr Karin Seehofer, dass deren Mann Werner ein begeisterter Modelltrucker ist, und so entstand auch die Idee mit dem Modelltruck-Rennen. Im Beisein von Eva Conrad überreicht Seehofer schließlich einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro an die beiden Vorsitzenden der Lebenshilfe Amberg, Eduard Freisinger und Manfred Schießl. Die Summe ist laut Werkstatt-Geschäftsführer Bernhard Albrecht für die Anschaffung eines Personenlifters sowie die Ausstattung des Schulungsraums in Sulzbach-Rosenberg bestimmt.

Laut Eva Conrad arbeiten Conrad Electronic und die Jura-Werkstätten seit 35 Jahren zusammen. Die Arbeits-Außengruppe mit derzeit acht Beschäftigten im Wernberg-Köblitzer Logistik-Zentrum existiert seit rund 17 Jahren. Dort helfen die Mitarbeiter bei Sortier- und Umverpackungsarbeiten oder stellen spezielle Gebinde für Sonderbestellungen zusammen. Aufgrund der langjährigen intensiven Zusammenarbeit entschied man sich bei der Spende für die Jura-Werkstätten der Lebenshilfe Amberg. In den Werkstätten sind im Moment, auf mehrere Einrichtungen und Orten verteilt, 480 Menschen mit Handicap beschäftigt. (swt)

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