Reise & Freizeit 13.03.2012, 11:33 Uhr

Japan bietet Metropolen und Naturerlebnisse

Wer an Japan denkt, hat oft supermoderne Megastädte und alte Tempel im Sinn. Weniger bekannt sind die tollen Berglandschaften.


        Der 3776 Meter hohe Fuji lässt Wandererherzen höher schlagen.
        Foto: JNTO

Der 3776 Meter hohe Fuji lässt Wandererherzen höher schlagen. Foto: JNTO

Kamikochi. Er gilt als einer der schönsten Berge der Welt. Mit seinen ebenmäßigen Hängen und seinem symmetrischen Vulkankegel wird Japans 3776 Meter hoher Fuji oder Fuji-san seit alters her als heilig verehrt. Auch bei uns kennt man Japans höchsten Berg als Wahrzeichen des fernöstlichen Inselreiches, wenn auch oft irrtümlich wegen einer falschen Lesung des Schriftzeichens für Berg unter dem Namen „Fujiyama“. Weniger bekannt ist hierzulande, dass fast der gesamte japanische Archipel aus Bergen besteht.

Neben den Metropolen auch die Natur genießen

Wer sich eine Reise nach Japan leistet, bekommt zwangsläufig die Großstädte zu sehen, denn hier kommt man an und fliegt wieder ab. Reiseführer beschränken sich oft überwiegend auf die Sehenswürdigkeiten in Tokio, Kyoto oder Nara. Dadurch bleibt dem Besucher verborgen, wie schön Japans Landschaften sind.

Oft gar nicht weit von den dicht besiedelten Metropolen entfernt, laden atemberaubende Bergpanoramen, Seen und weite Wälder zu Touren ein. Das Auswärtige Amt warnt zwar ausdrücklich vor Reisen in die Region rund um das Atomkraftwerk Fukushima I im Nordosten der Insel Honshu, das durch das Erdbeben und den Tsunami im März 2011 schwer beschädigt wurde. Nach Einschätzung des Außenministeriums sind Reisen in andere Teile Japans aber unbedenklich.

Der Zauber der japanischen Berglandschaft

„Die Berge prägen unser tägliches Leben“, erzählt Hideo Koshigaya. Der 65-jährige Japaner ist ein international erfahrener Bergsteiger. Wenn er nicht gerade auf Berge steigt, ist er als Abteilungsleiter eines Fachgeschäfts für Bergsteigerausrüstung in Tokio tätig. „Schon vor Hunderten von Jahren sind die Menschen aus Verehrung auf die Berge gestiegen“, sagt Koshigaya. An vielen Bergen stehen Schreine des Shinto, der Naturreligion der Japaner. Auch der Fuji ist ein heiliger Berg.

 

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