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Mittwoch, 17. Januar 2018 7

DFB-Pokal

Drei Spiele, drei knappe Sieger

Auch die Fußball-Bundesligisten Bremen, Leverkusen und Frankfurt haben das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht.

Berlin.Werder Bremen hat seine Super-Heimserie im DFB-Pokal fortgesetzt. Zwei Tage nach der Beförderung von Florian Kohfeldt zum Cheftrainer zogen die Norddeutschen mit einem 3:2 (2:1)-Erfolg gegen den SC Freiburg zum 28. Mal ins Viertelfinale ein. Ishak Belfodil (3.), Florian Kainz (20.) und Philipp Bargfrede (70.) erzielten Treffer für den abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten vor 33 519 Zuschauern im Weserstadion. Der Ex-Bremer Nils Petersen (28./Foulelfmeter) und der Franzose Yoric Ravet (87.) schafften jeweils den Anschlusstreffer. Seit 29 Jahren hat der sechsmalige Cup-Gewinner Werder kein Pokal-Heimspiel mehr verloren, die Grün-Weißen haben nun 37 Siege in Serie geschafft.

Leon Bailey jubelt nach seinem Treffer zum 1:0-Sieg für Bayer Leverkusen im Pokal-Achtelfinale gegen Gladbach. Foto: Marius Becker

Allerdings stand beim dritten Bremer Treffer der überragend aufspielenden Jerome Gondorf im Abseits und griff mit einer Sperre gegen den Freiburger Robin Koch aktiv ins Spielgeschehen ein. Schiedsrichter Guido Winkelmann überstimmte seinen Linienrichter, der die Fahne oben hatte und den Treffer nicht geben wollte. Auf dem Bildschirm im Stadion war das Abseits ziemlich deutlich zu sehen – aber im DFB-Pokal gibt es den Videobeweis erst ab dem Viertelfinale.

Derweil hat Bayer Leverkusen seine Erfolgsserie dank Leon Bailey auch im Pokal fortgesetzt. Der nun seit 14 Pflichtspielen unbesiegte Bundesligavierte steht nach dem 1:ß (0:0) bei Borussia Mönchengladbach nach zwei Jahren wieder im Viertelfinale des Wettbewerbs. Vor 49 016 Zuschauern im Borussia-Park erzielte Bailey (70.) den Siegtreffer für die Gäste. Die Gladbacher, die seit 2012 dreimal das Viertelfinale erreicht hatten und im vergangenen Jahr das Pokalendspiel knapp verpassten, waren über weite Strecken das bessere Team, konnten ihre Chancen aber nicht verwerten.

Eintracht Frankfurt erreichte mit viel Mühe und erst in der Verlängerung erneut das Viertelfinale und warf beim 2:1 (0:0, 0:0) in Heidenheim den letzten Zweitligisten aus dem Wettbewerb. Vor 11 000 Zuschauer in der nicht ganz ausverkauften Voith-Arena trafen Mijat Gacinovic (95. Minute) und Sebastien Haller (109.) für den Bundesligisten. Heidenheim kam in der in der Verlängerung der attraktiven Partie durch Kapitän Marc Schnatterer (96.) nur zum schnellen Ausgleich und belohnte sich nicht für den guten Auftritt. (dpa)

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