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Dienstag, 16. Januar 2018 6

Handball

FC Neunburg siegt im Neulingsvergleich

SG Regensburg und HSG Pyrbaum/Seligenporten überzeugen – und verlieren dennoch. Dagegen beendet HSG Naabtal den Abwärtstrend.
Von Gerd Winkler

Mintrachings Teresa Sölch (am Ball) steuert auf Neunburgs Trio Jasmin Kortschack (Nr. 2), Christine Busch (re.) und Torfrau Renate Batzl zu. Foto: Brüssel

Regensburg.Nach zwei sieglosen Partien gehen die Handballfrauen der SG Naabtal mit einem guten Gefühl in die vierwöchige Weihnachtspause der Bezirksoberliga Ostbayern. Beim HC Forchheim gelang mit 26:24 (13:12) zum Rückrundenauftakt der dritte Auswärtssieg. Ohne vier etatmäßige Außen und Kreis taten sich die Gäste im Positionsangriff schwer. „Wir hatten nicht die gewohnten Anspielstationen, somit hat sich alles im Zentrum abgespielt, da mussten wir durch“, resümierte SG-Coach Christian Deml. Noch dazu „waren die Forchheimer keine Kinder von Traurigkeit“, verwies Deml auf deren grenzwertige Abwehrarbeit. Deshalb war in Naabtals Rückraum noch mehr Aufwand zu betreiben, um zum Wurf zu kommen.

Im Neulingsvergleich bei der SG Mintraching/Neutraubling II behielt der FC Neunburg mit 22:20 (13:10) die Oberhand. Schon in der Vorrunde ging Neunburg als 19:12-Gewinner vom Feld. Während der FC mit dem dritten Sieg in vier Spielen nun in der oberen Tabellenhälfte rangiert, weist Mintraching bereits sechs Zähler Rückstand zu Nichtabstiegsplatz neun auf. „Wir haben spät angefangen, Handball zu spielen, erst dann haben wir endlich in der Abwehr den Gegner behindert“, begründete SG-Übungsleiter Andi Bauer die zehnte Pleite. Für Neunburgs Trainer Georg Wittmann war am eigenen Kreis die „sehr schnelle Beinarbeit entscheidend, Mintrachings Spielerinnen waren immer in Bedrängnis und konnte kaum frei werfen. Auch wenn das Ergebnis knapp ist, es war ein ungefährdeter Sieg“, betonte Wittmann.

Dagegen wurde die SG Regensburg mit 20:21 (9:12) Opfer des Aufwärtstrends – es war der vierte Erfolg in Serie – des TV Erlangen-Bruck. „Obwohl das Trainierte umgesetzt worden ist und wir sehr gut gespielt haben, war Erlangen einen Tick stärker“, bilanzierte SG-Coach Ben Heiligtag. Das Rückraum-Trio Yvonne Jobst, Ronja Hauck und Nadine Heiligtag verstand es besser als zuletzt, das Spiel breit aufzuziehen. Großen Kampfgeist attestierte Heiligtag seiner Truppe am eigenen Kreis, wobei die eine oder andere Strafzeit unnötig war.

Auch die HSG Pyrbaum/Seligenporten ging mit dem Heim-21:28 (11:13) gegen Tabellenführer TS Herzogenaurach II leer aus. Für den Fusionsverein war es die vierte Niederlage in der Halle in Pyrbaum. Dennoch sah Trainer Alex Wilks „von der Leistung her ein richtig gutes Spiel von uns“. In der Abwehr verstand man es, die Torgier der Franken einzudämmen. Ohne „Zwei“ war für Wilks aber nicht mehr drin: „Mit diesem Kader kann man heuer Ausfälle nicht kompensieren“. Unterdessen glich die SG Rohr/Pavelsbach dank des 22:15 (8:7) bei Schlusslicht SC Eltersdorf das Punktekonto aus.

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