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Sonntag, 24. Mai 2015 19° 3

Neue Strecke beim Regensburg Marathon

Am 4. und 5. Juni sind die Läufer los. Start, Ziel und Streckenverlauf sind komplett anders. 6000 Teilnehmer werden erwartet.
Von Heinz Gläser, MZ

Regensburg. Kleine Revolution beim Regensburg-Marathon: Die 21. Auflage am 4. und 5. Juni wartet mit einschneidenden Neuerungen auf. Die Veranstalter des Ausdauer-Events präsentierten gestern im Sorat-Hotel einen komplett neuen Streckenverlauf mit Start und Ziel an der Donau-Arena. Neu ist auch das sportliche Konzept, das den Akzent des Marathons noch mehr in Richtung Breitensport verschiebt und Läufer aus der Region anziehen soll.

„Marathonläufer können aus sehr vielen attraktiven Veranstaltungen auswählen. Wir sind uns sicher, dass wir mit unseren Veränderungen auf einem umkämpften Markt bestehen können“, kommentierte Marion Fuchs, die Geschäftsführerin der Marathon-Gmbh, die Neuerungen. Streckenchef Daniel Wedekind sprach von der „wohl schönsten Laufstrecke, die es beim Regensburg-Marathon je gegeben hat“. Sie führt – grob skizziert – von der Donau-Arena über die Nibelungenbrücke in die Altstadt, weiter an der Donau entlang bis hinaus zur Mariaorter Eisenbahnbrücke, zurück in die Altstadt und in den Stadtosten.

Organisatorische Herausforderung

Die „neue Location“ (Fuchs) Donau-Arena, die als Veranstaltungsschwerpunkt den Infineon-Parkplatz ablöst, stellt den LLC Marathon Regensburg zwar vor organisatorische Herausforderungen, bietet aber auch viele Möglichkeiten. So gehe mit dem Massenstart am 5. Juni um 8.30 Uhr „ein alter Traum in Erfüllung“, wie Wedekind sagte. In der Vergangenheit waren die Teilnehmer am Marathon, Halbmarathon, an der Teamstaffel und über zehn Kilometer jeweils separat auf die Strecke geschickt worden. Die Konkurrenz der Inliner erwartet eine Frühschicht. Die Skater starten bereits um 7.30 Uhr. Grund dafür ist der relativ späte Marathon-Termin in diesem Jahr, der sommerliche Temperaturen befürchten lässt. Beim Zieleinlauf in der Donau-Arena erwarten die Athleten unter anderem ein roter Teppich, Musik und eine Großbildleinwand. Das Marathon-Wochenende soll erneut rund 6000 Teilnehmer anziehen.

Franz Hohenleutner erläuterte das veränderte sportliche Konzept, das den bewussten Verzicht auf das kostspielige Engagement auswärtiger Spitzenathleten vorsieht. „Wir schaffen Anreize, die es für die guten und ambitionierten einheimischen Läufer interessant machen werden, bei uns an den Start zu gehen. Daraus folgt: Wir werden keine Einladungen an Eliteläufer aussprechen“, sagte der geschäftsführende Vorstand beim LLC Marathon. Erstmals werden neben den Gesamtsiegern in den einzelnen Wettbewerben die schnellsten Läuferinnen und Läufer aus der Stadt und dem Landkreis Regensburg gesondert ausgezeichnet und mit Geldprämien bis maximal 200 Euro belohnt.

Auch wenn beim 21. RegensburgerMarathon-Wochenende einiges neu sein wird: Klassiker wie der Mini-Marathon, der Frühstückslauf der Mittelbayerischen Zeitung, die Nudelparty, das Showprogramm oder die Sport&Vital-Messe stehen weiterhin auf dem Programm. Und Marion Fuchs baut darauf, wieder mit „dem tollen Regensburger Publikum bei den Teilnehmern zu punkten“.

Rang 30 in einem Ranking

Fuchs sprach – ohne den zweiten Ironman im August explizit zu erwähnen – von einem „Verdrängungswettbewerb“ der sportlichen Großveranstaltungen. Für diesen sieht sich der Regensburg-Marathon gewappnet. In einem Ranking stehe man unter den 75 größten Marathons hierzulande auf Rang 30 und unter den 100 größten Halbmarathonläufen auf Platz 24, so Fuchs. Damit zufriedengeben will sie sich nicht: „Unser Ziel ist klar definiert: Wir wollen mittelfristig steigende Teilnehmerzahlen erreichen.“

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