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Dienstag, 12. Dezember 2017 5

Kegeln

Neumarkt entreißt dem SC noch die Punkte

Der ASV findet beim 6:2-Sieg gegen den Sportclub Regensburg immer die passende Antwort. SC entwickelt Neumarkt-Komplex.

Ließ im letzten Satz stark nach: Julian Weiß Foto: Brüssel

Regensburg.Sieben Kegel führten am Ende zur bitteren 2:6-Niederlage der Kegler des Sportclub Regensburg gegen den ASV Neumarkt. Damit unterstrichen die Domstädter einmal mehr ihren offensichtlichen Neumarkt- Komplex. In den vergangenen zwölf Begegnungen verbuchte der SC nunmehr deprimierende elf Niederlagen.

Dabei schien zwei Drittel der Begegnung lang alles im Sinne des SC zu laufen, als die Schlusspaarungen mit einem 2:2 nach Punkten, aber 48 Kegel Vorsprung für die Regensburger ins letzte Drittel starteten. Doch mit kaum bundesligareifen Leistungen gab das Sportclub-Schlussduo gegen keineswegs starke Gäste das Spiel noch aus der Hand.

In den Auftaktduellen lieferten sich Taras Frydrak und Jens Weinmann eine erstligareife Auseinandersetzung, die der Neumarkter durch eine ausgezeichneten Serie von 173, 151, 167 und 152 bei einem Gesamt von 643:602 für sich entschied. Parallel bewies Nils Deichner gegen Daniel Süss mit 641:542 seine derzeit bestechende Form. Das Ergebnis war ein 1:1 nach Sätzen bei 58 „Guten“ nach dem ersten Drittel.

Auch das zweite Drittel hatte absolutes Zweitliga-Niveau. Fabian Langer holte sich dabei gegen Manuel Bachmeier mit 593:581 durch die ausgeglichenere Satzserie den Mannschaftspunkt. Parallel hatte Jonas Urban das Pech, mit Stephan Drexler auf den zweitstärksten Gästespieler zu treffen. Trotz persönlicher Bestleistung von 612 Kegel ging der Punkt gegen 634 Kegel an den Gästespieler, der damit auch sein Team im Rennen hielt. Mit dem 2:2 nach Punkten und 48 „Guten“ für den SC begann das dritte Drittel.

In den Schlusspaarungen musste der SC zunächst auf den zuletzt so starken Ralph Hueber wegen einer nicht auskurierten Verletzung verzichten. An seiner Stelle standen zunächst Kristijan Stojanovic und Julian Weiß. Stojanovic gab gegen Sven Neuner in zwei Sätzen beide Punkte und 24 Kegel ab. Parallel kam Julian Weiß gegen Johannes Arnold zu einem glücklichen 1:1 und einem Gewinn von vier Kegeln.

Diese Situation und das in diesem Moment im Raum stehende Unentschieden veranlassten die SC-Verantwortlichen zur Auswechselung von Stojanovic. Der eingewechselte Hueber holte zwar die beiden Sätze für den SC, konnte allerdings nur auf ein Gesamt von 552:567 verkürzen. Der Mannschaftspunkt ging an den ASV Neumarkt.

Julian Weiß schien zwar zunächst an Johannes Arnold dranbleiben zu können. Bei 18 Kegel Vorsprung vor den letzten Satzduellen stand das Spiel auf des Messers Schneide. Doch im letzten Satz drehte der Neumarkter mit 166:140 das gesamte Spiel. Weiß kam dabei auf magere 540 Kegel – gegen keineswegs unschlagbare 580 seines Gegenspielers.

„Im Schlusspaar haben wir es geradezu verdummt“, kommentierte Kapitän Fabian Langer entsprechend enttäuscht den Spielverlauf und fügte hinzu: „Neumarkt hatte immer die passende Antwort“. (odw)

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