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Sport
Dienstag, 12. Dezember 2017 4

Kommentar

Spiegel

Ein Kommentar von Heinz Gläser, MZ

Unwillkürlich denkt man zurück ans Jahr 2009 und jenes unsägliche Hand-Tor des Franzosen Thierry Henry, der die Iren in den Playoffs um die Teilnahme an der WM in Südafrika brachte. Einer der größten Skandale der Sportgeschichte war perfekt, und der Weltverband Fifa musste den Schmerz der betrogenen Iren mit einem fünf Millionen Euro teuren Trostpflaster lindern.

Nun mag die Fifa eine WM ohne Italien als durchaus geschäftsschädigend empfinden, aber gehen wir mal im Sinne eines sauberen Sports davon aus, dass im Rückspiel in San Siro alles regelkonform abläuft. Dann sehen wir wahrscheinlich doch noch das letzte Hurra der Fußball-Senioren wie Buffon und De Rossi, die sich gegen Schweden auf den letzten Drücker nach Russland quälen.

Die mühselige Qualifikation ist ein Spiegel des schleichenden Niedergangs des italienischen Fußballs seit dem Triumph 2006. Der Generation Gigi Buffon & Co. fehlt es schlicht an Nachfolgern.

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