Sport aus der Region Amberg 02.08.2012, 16:11 Uhr

Devils sind heiß aufs Heimspiel

Zu Gast im Sportzentrum in Kümmersbruck sind am Samstag die Ingolstadt Dukes II. Die Gastgeber wissen noch nicht, wo sie wirklich stehen.

Peter Witt (Nr. 84) hat auf Seiten der Red Devils Kümmersbruck in dieser Saison schon etliche Pässe der Gegner abgefangen. Foto: M. Fichtner

Peter Witt (Nr. 84) hat auf Seiten der Red Devils Kümmersbruck in dieser Saison schon etliche Pässe der Gegner abgefangen. Foto: M. Fichtner

Von Michaela Fichtner

Kümmersbruck. Lange haben die Red Devils Kümmersbruck warten müssen, bis sie endlich wieder einmal auf heimischem Grün antreten können. Nun ist es so weit: Morgen, Samstag, steht also die Heimpremiere der Kümmersbrucker Footballer in der Aufbauliga an. Zu Gast im Sportzentrum sind da die Ingolstadt Dukes II, Kick off ist um 15 Uhr.

Gleich drei Auswärtspartien hat der Spielplan zum Start in die Aufbauliga im Juli für die Roten Teufel vorgesehen, ein Sieg und zwei Niederlagen stehen fürs junge Team zu Buche. Die Coaches Tom Haller und Stefan Ballinger wollen den Auftakt nicht überbewerten: „Diese Saison ist ein Jahr des Lernens“, betonen sie, schließlich wurde die Mannschaft in weiten Teilen neu formiert, viele junge Spieler müssen erst noch richtig hineinwachsen.

Was aber nicht heißen soll, dass die Kümmersbrucker Footballer diese Saison locker angehen können: „Natürlich wollen wir auch siegen“ – und natürlich wäre ein Erfolg am Samstag, gerade bei der Heimpremiere, doppelt schön. Dafür müssen sich die Roten Teufel aber richtig steigern, wenn man auf das Spiel am vergangenen Wochenende bei den Black Pirates Murach blickt. Nicht die Höhe der Niederlage – die Devils wurden mit 0:41 regelrecht überrollt – ist das Ausschlag gebende für die Trainer, sondern die Art, wie dieses Ergebnis zustande kam.

Neben individuellen Fehlern und auch Abstimmungsproblemen kritisieren sie vor allem, dass etliche Jungs gegen den unbestritten starken Gegner die guten, alten Footballtugenden über weite Strecken offensichtlich völlig vergessen hatten – den Siegeswillen, das Durchhaltevermögen, die kämpferische Einstellung, den Biss.

Eine solche Niederlage kann aber dann auch heilsam sein; das wissen die Coaches, die ja selbst viele, viele Jahre als Spieler Höhen und Tiefen erlebt haben, wohl am besten. Zwei Trainingseinheiten haben sie nun in dieser Woche angesetzt, um an der Abstimmung und den Spielzügen zu arbeiten und die Jungs auf die wichtige Partie richtig einzustellen. Dass die Ingolstadt Dukes II bisher nur Niederlagen einstecken mussten, ist für Haller und Ballinger auch kein Gradmesser. Sie fordern erst recht über alle vier Viertel volle Konzentration und den richtigen Biss von den Roten Teufeln ein.

 

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