Fuhrmann verbreitet Optimismus
ASV Cham will im Heimspiel gegen den Wiederaufsteiger TV Schierling endlich auch einmal zum Saisonstart einen Dreier einfahren.
Ein neuer Höhenflug täte dem ASV Cham ganz gut ...
Cham. Wenn am Samstag, 16 Uhr, im Stadion an der Further Straße der Anpfiff für die neue Landesliga-Saison erfolgt, dann beginnt sowohl für den ASV Cham als auch den TV Schierling nach der Ligareform eine neue Zeitrechnung. Jedenfalls ist man sowohl im Lager der Rot-Weißen sowie in dem des Aufsteigers froh, dass es endlich wieder losgeht. Nach mehrwöchiger, teilweise harter Vorbereitungsphase dürften alle 22 Akteure, die heute von Beginn an auflaufen werden, deshalb richtig darauf brennen, um die ersten Punkte einfahren zu können.
Nach dem Abstieg vor zwei Jahren haben die Schierlinger in der abgelaufenen Saison als BOL-Vierter die Rückkehr in die neue Landesliga Mitte geschafft und hoffen natürlich, nicht wieder nur ein einjähriges Gastspiel gegeben zu dürfen. Dementsprechend motiviert wollen die Youngster um Trainer Stefan Dykiert auch beim Punktspielauftakt im Chamer Stadion zu Werke gehen.
Dabei bangt der Wiederaufsteiger aus dem Labertal um den Einsatz von Torjäger Christian Brandl, dessen Probleme an Schulter und Oberschenkel zurückgekehrt sind. Kapitän Markus Will ist noch in Urlaub. Die Neuzugänge Manfred Gröber, Felix Maier, Christian Rieger, Johannes Wagner und Cornelius Grauschopf haben in der Vorbereitung gute Eindrücke hinterlassen. „Mit dem Kader haben wir eine vernünftige Ausgangsbasis“, meint Trainer Stefan Dykiert vor der kräftezehrenden Spielzeit.
Zuversichtlich geht allerdings auch Gastgeber ASV Cham an die ersten Aufgaben heran, in denen man es in den ersten sieben Punktspielauftritten ausschließlich mit Aufsteigern zu tun bekommt. Da sollten dann schon einige Punkte hängen bleiben. In den letzten beiden Wochen der Findungsphase war in jeder Trainingseinheit sowie in den Spielen gegen Burglengenfeld, Bogen und Vilzing jedes Mal eine Leistungssteigerung erkennbar. Auch wenn Chams Trainer Rüdiger Fuhrmann sein Team damit auf einem guten Weg sieht, Luft nach oben ist in seinen Augen immer noch.

