Noch ein Sieg und Furth ist endgültig gerettet
Schach Der SC gewinnt den Oberpfalzliga-Kampf beim TSV Neutraubling II mit 5:3 und steht damit kurz vor dem Klassenerhalt.
Der Sieg von Dr. Stanislav Kuba (links) am Spitzenbrett brachte die Further in Front.
Furth i. Wald. Mit 6:6 Punkten verbesserten sich die Grenzstädter auf Rang fünf. In den letzten drei Saisonspielen sollte somit ein Sieg zum Klassenerhalt genügen. Diesmal gab es keine Einzelniederlage für die Further, die anfangs sechs Unentschieden lieferten, ehe sie dann zum Gesamterfolg zuschlugen. Am fünften Brett hatte Stefan Rädlinger beim Unentschieden gegen David Schmalz wenig Mühe. Helmut Rohrmüller bekam es am zweiten Brett mit der ehemaligen Bayernmeisterin Carolin Dirmeier zu tun und remisierte ebenfalls.
Franz Staffler (Brett 7) nahm ein Remisangebot von Holger Werner ebenso an wie Ralf Krämer am achten Brett gegen Johann Winkelmeier. Peter Mühlbauer (Brett 3) mühte sich gegen Christian Wltschek bis zum Übergang ins Endspiel ab, kam aber nur zum geteilten Punkt. Max Riedl musste gegen Ralf Smekal in einem Dame-Turm-Endspiel mit Zugwiederholung und der Punkteteilung zufrieden sein. Nach rund dreieinhalb Stunden Spielzeit stand es 3:3.
Am Spitzenbrett hatte Fidemeister Dr. Stanislav Kuba gegen Daniel Depner ein vorteilhaftes Turmendspiel mit Mehrbauern erreicht, das nach dem Übergang ins Bauernendspiel den ersten Einzelerfolg für die Grenzstädter brachte. Ferdinand Mauerer hatte sich inzwischen nach einer missglückten Eröffnung mit Qualitätsverlust in einem nachteiligen Turmendspiel einen Minusbauern gegen Dr. Dietmar Heil eingehandelt. Ein Einzelremis hätte trotzdem für den Further Mannschaftserfolg gereicht. Weil aber der Neutraublinger Spieler riskanter spielen musste, um ein Mannschaftsunentschieden zu retten, wurde er von Mauerer ausgekontert, was den 5:3-Endstand für den SC bedeutete.
Am 26. Februar empfangen die Further den TSV Dietfurt, der gegen Kelheim II 2,5:5,5 verlor. Wenn die Further auch diesen Kampf gewinnen, dann haben sie zwei Runden vor Ende keine Abstiegssorgen mehr.


