Wenn nicht gegen Fortuna ...
Landesliga-Kicker des FC Bad Kötzting wollen mit der Brechstange gegen Aufsteiger SV Fortuna Regensburg den ersten Heimsieg erzwingen.
Doch einmal ein großer Sprung der Rot-Blauen? Foto: Tschannerl
Bad Kötzting. Im Heimspiel gegen Aufsteiger SV Fortuna Regensburg zählt für die Rot-Blauen nur ein Sieg, um zumindest den Anschluss an das hintere Tabellenmittelfeld herzustellen. Zwar kreuzt mit der Fortuna ein durchaus schlagbarer Gegner auf, die miserable Heimbilanz der Rot-Blauen lässt dennoch keinen Selbstläufer erwarten: Drei Heimspiele, null Punkte und kein einziges Tor.
Das muss sich heute ändern. Mittlerweile hat sich aber die Anfangseuphorie bei den Gästen gelegt, es gab happige Niederlagen, die Bad Kötztinger müssen also gleich Vollgas geben. Bei den zu erwartenden hohen Temperaturen aber ein Vabanque-Spiel. „Wir dürfen uns nicht auskontern lassen“, war Trainer Dellnitz am Mittwoch Zeuge der 0:3-Schlappe Fortunas in Bogen, und weiß: „Die Mannschaft braucht ein positives Erlebnis, dann geht vieles leichter“. In der Trainingsarbeit stimmt alles: „Die Mannschaft zieht voll mit. Sie weiß, dass sie sich Erfolge erarbeiten muss und dafür ackern alle sehr viel und sehr hart“.
Viel Wert gelegt wurde unter der Woche in der Trainingsarbeit am Torabschluss. „Wir haben ja in jedem Spiel unsere Möglichkeiten. Unsere Angreifer müssen dabei entschlossener zu Werke gehen“, fordert Marco Dellnitz mehr Entschlossenheit vor dem Tor. Martin Psohlavec und Jan Leligdon sollen dafür noch mehr aus dem Mittelfeld unterstützt werden.
Auf die beiden Urlauber Christian Faschingbauer und Wolfgang Liebl muss der FCK-Coach verzichten. Dafür sind aber die zuletzt verletzten Roman Marvi und Florian Achatz wieder im Kader. Ein Tor mehr, das würde schon reichen zum „Dreier“. (cuk)

