EVR-Nachrichten 02.04.2012, 21:45 Uhr

„Der Trainer ist das Allerwichtigste“

Oberligist EVR und Vorstand Köcher stehen vor Weichenstellungen. „In ganz Deutschland wird darüber geredet, was bei uns abläuft“, sagt Sven Gerike.


        Nicht nur EVR-Vorstand Christian Köcher möchte, dass sich die erfolgreiche EVR-Nachwuchsarbeit in der Zukunft widerspiegelt. Foto: Nickl

Nicht nur EVR-Vorstand Christian Köcher möchte, dass sich die erfolgreiche EVR-Nachwuchsarbeit in der Zukunft widerspiegelt. Foto: Nickl

von claus-Dieter wotruba, MZ

REGENSBURG. Aller guten Dinge sind drei: Die bekannte Redewendung könnte auf die Eishockey-Oberliga zutreffen. Die Indizien steigen, dass die Liga für die Saison 2012/13 tatsächlich auf zwölf Klubs wächst. Das größte Fragezeichen ist nach dem Einzug ins Playoff-Finale (gegen Duisburg oder Dortmund) ausnahmsweise sportlicher Natur und heißt Bad Tölz. „Steigt Tölz tatsächlich auf, spielen wir wohl zu elft“, sagt Christian Köcher, der Vorstand des EV Regensburg.

Aller guten Dinge aber sollen auch beim EVR drei sein. Nach einer Oberliga-Spielzeit voller Wechselhaftigkeit, Irritationen und Rätseln, zu denen auch die glanzvolle Rückkehr in den Playoffs mit dem von 0:2 in 3:2 nach Siegen gedrehten Duell gegen Peiting gehörte, stellt der Klub dieser Tage seine Weichen. Zwei Wochen nach dem Aus gegen Duisburg ist noch nicht viel nach außen gedrungen, wie sich der EVR das Oberligajahr drei vorstellt.

„Dass in der ersten Mannschaft nicht alles reibungslos lief, ist absolut unstrittig“, sagt Sven Gerike, der Mann, der vor vier Jahren nach dem Zusammenbruch der Eisbären das sportliche Zepter übernahm. Der 35-Jährige verweist aber auf die rasante Entwicklung und eine Erfolgssaison ohnegleichen mit den deutschen Titeln für Jugend, der auch den DNL-Aufstieg bedeutet, und Junioren als Zuckerstücken. „Wir hatten von fünf bis zehn Jahren geredet, aber es sind erst vier vorbei“, sagt Gerike.

Schüler schlagen Eisbären Berlin

Daneben lieferten die Schüler mit Platz vier nur ein Pünktchen hinter dem Zweiten bei der DM-Endrunde in Bad Tölz Bemerkenswertes ab und schlugen beispielsweise die Eisbären aus Berlin. „Wir sind jetzt in allen Altersklassen in den höchstmöglichen Ligen“, sagt Sven Gerike stolz.

 

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