EVR-Nachrichten 26.02.2012, 20:27 Uhr

EVR sucht nach guten Zeichen

Ab Freitag sind die Regensburger gegen Peiting klarer Außenseiter und hoffen auf einen Start-Coup.

Von Claus-Dieter wotruba, MZ

REGENSBURG. Das 4:0 gegen Klostersee, das einen erfolgreichen Einstand von Martin Helmig an der Bande beim EV Regensburg bedeutete, änderte auch nichts mehr an Platz acht nach 40 Spielen in der Eishockey-Oberliga Süd. Dass es jetzt ab Freitag gegen Hauptrundenmeister Peiting geht, der am 2. und 6. März Heimrecht hat und am Sonntag in der Donau-Arena antritt, ändert für Sven Gerike nichts an den EVR-Chancen: „Die sind genauso groß oder klein, als wenn wir zwei-, dreimal mehr gewonnen hätten und auf Bad Tölz, Füssen oder sonst wen getroffen wären“, sagt der Spielermanager.

Er setzt auf ein altbekanntes Playoff-Gesetz: Der EVR kommt als Außenseiter und könnte mit einem Auswärtscoup in Spiel eins den Favoriten nervös machen. „Keine Frage: Wir fahren am Freitag nach Peiting, um dort zu gewinnen.“ Immerhin hatten es die Oberpfälzer in den vier Duellen gegen Peiting in Oberbayern einmal in die Verlängerung geschafft (und dann 1:2 verloren) und einmal auch in Regensburg gewonnen.

Die Playoffs muss das Regensburger Team auch als Chance begreifen, die Verdrossenheit einer höc´hst unersprießlichen Spielzeit wenigstens im Endspurt noch zu senken. Abzulesen ist das auch am Zuschauerschnitt, der von 2073 auf 1751 sank. „Deswegen sind die Playoffs auch sehr, sehr wichtig“, sagt Gerike. „Ohne, dass das alles gleich kippen würde.“ Kredit für die neue Saison könnte eine erfolgreiche K.o.-Runde bringen. Was mit Martin Helmig, der ab 9. März mit dem Baseball-Team der Buchbinder Legionäre nach Italien aufbricht, passieren würde, ist offen – auch für Sven Gerike, der nur so viel sagt: „Wenn wir ein fünftes Spiel oder gar mehr erreichen würden, wäre das doch nur ein gutes Zeichen.“

Sven Gerike hofft auch, am Freitag zum Playoff-Start Benedikt Brückner und Max Forster doch dabei haben zu können, obwohl sich Jean-Michel Daoust in Straubing einen Kniescheibenbruch zuzog und die beiden Youngster von den Tigers für die DEL angefordert wurden. Möglich wäre ein Einsatz für den EVR am Freitag, weil Straubing bereits donnerstags in Köln antritt.

Der Traum von einem Gegner aus Nord, Ost oder West im Playoff-Aufstiegsmarathon ab 16. März, der ursprünglich mal Teil des Saisonziels gewesen war, scheint aber weit weg. „Ein Highlight aber wäre es auf jeden Fall noch einmal“, sagt Gerike.

 

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