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Fußball-EM 2016
Dienstag, 22. August 2017 22° 3

In eigener Sache

Heinz Gläser – unser Mann bei der EM

Es ist sein sechstes Turnier. Der MZ-Sportchef bleibt am Ball – und schreibt in seinem NewsBlog auch, wo’s nicht rund läuft.
Von Marianne Sperb, MZ

Heinz Gläser beim WM-Endspiel in Rio 2014: Der MZ-Sportchef begleitet in Frankreich seine vierte Europameisterschaft. Foto: MZ-Archiv

Regensburg.Heinz Gläser, Sport-Chef unserer Zeitung, begleitet die EM. Frankreich ist seine vierte, Erfahrung hat er außerdem bei drei Weltmeisterschaften gebunkert. Ist man da entspannt? „Mittlerweile schon. Routine ist Gold wert.“ Allein die Anmeldeprozedur: Im Januar ist Deadline für alle Buchungen und Checks. Klar: Journalisten wie Gläser gelangen in sicherheitsrelevante Areas. Nach dem WM-Endspiel in Brasilien lief er Kanzlerin Merkel in die Arme. Sicherheit wird nach dem Terror von Paris ein großes Thema sein. Persönlich hat Gläser keine Angst: „Mal ehrlich: Ich bin 55, der Flurschaden wäre überschaubar“, sagt er mit seinem typischen trockenen Humor, den die Leser seines EM-Tagebuchs lieben. Allerdings: Vor dem Hintergrund, dass sogar diskutiert wird, Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen, stellen sich bei dieser EM ganz neue Fragen.

Mit Per Mertesacker (links) verbindet Heinz Gläser beinahe so etwas wie Freundschaft. Foto: MZ-Archiv

Die sechs Wochen sind strapaziös, allein für den Auftakt geht’s 700 Kilometer vom Quartier am Genfer See nach Lille, nachts zurück und am Morgen zur täglichen PK. Gläser schreibt seit 20 Jahren über Fußball. Seine eigene, sehr kurze und sehr hoffnungsvolle Karriere (er spielte mit 17 Vierte Liga) musste er nach einer Knieverletzung aufgeben.

Lesen Sie mehr über Heinz Gläser und die Vorbereitungen zur EM – hier.

Der Politikwissenschaftler verdankt Fußball Momente von höchstem Glück und maximalem Stress. Etwa 2004 in Portugal, als sein Koffer in der Karibik verscholl und er nicht mal eine Zahnbürste hatte. „Seitdem lege ich auf Handgepäck wert.“ Oder 2014 beim Halbfinale, als Brasilien gegen Deutschland die WM mit 1:7 versiebte. „Wir Journalisten waren alle einfach nur fassungslos. Jeder wusste: Das werden wie nie wieder erleben. So ein Spiel, das hängt da wie die Mona Lisa im Museum.“

„Gläser unterwegs“: Verfolgen Sie im NewsBlog, was MZ-Sportchef Heinz Gläser in Frankreich erlebt:

Alle Nachrichten zur Europameisterschaft finden Sie hier.

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