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Fussball

Hamburger SV nach 3:1 in Köln mit sechs Punkten

Die Hamburger Fans skandierten „Spitzenreiter, Spitzenreiter“. Das 3:1 in Köln war für den HSV am zweiten Fußball-Bundesligaspieltag der zweite Sieg. Schiedsrichter Felix Brych musste passen - kurios.
Von Dietmar Fuchs, dpa

  • Der eingewechselte Schiedsrichter Sören Storks zeigt HSV-Akteur Mergim Mavraj (M) die gelb-rote Karte. Foto: Federico Gambarini
  • Kölns Frederik Sörensen erzielt das Tor zum kurzzeitigen 1:2. Foto: Federico Gambarini
  • Der Kölner Jhon Cordoba (r) und Rick van Drongelen vom HSV ringen um den Ballbesitz. Foto: Federico Gambarini
  • Der eingewechselte Schiedsrichter Sören Storks zeigt HSV-Akteur Mergim Mavraj (M) die gelb-rote Karte. Foto: Federico Gambarini

Köln.Zweites Spiel, zweiter Sieg: Der Hamburger SV setzt sich in der Frühphase der Fußball-Bundesliga oben fest. Dem 1:0 gegen Augsburg ließ das Team von Trainer Markus Gisdol ein 3:1 in Köln folgen. Schiedsrichter Felix Brych musste verletzt passen.

ANALYSE: „Sehr effektiv und wach“ - so bewertete HSV-Trainer Markus Gisdol den Auftritt seiner Mannschaft vor 50 000 Zuschauern im ausverkauften Stadion. Damit lag der 48-Jährige richtig. Kämpferisch waren seine Profis top. Immerhin mussten sie sich nach Gelb-Rot für den ehemaligen Kölner Mergim Mavraj eine halbe Stunde einer Kölner Überzahl erwehren. Kölns Chefcoach Peter Stöger monierte nach der zweiten Niederlage der noch jungen Saison, sein Team sei nicht konsequent und auch nicht kreativ genug gewesen.

DIE FOLGEN: Der HSV setzt sich vor der Länderspielpause mit sechs Punkten oben fest. Europa-League-Starter Köln ist nach dem 0:1 im Derby in Mönchengladbach noch ohne Zähler.

KURIOS: Für das Ungewöhnlichste sorgte FIFA-Schiedsrichter Felix Brych: Er musste in der 49. Minute verletzt vom Platz. Für ihn übernahm nach einer achtminütigen Unterbrechung der vierte Offizielle Sören Storks. Und zeigte eine knappe Minute nach seinem ersten Pfiff Mavraj wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot.

ZITAT DES SPIELS: „Glück“ - hierauf führte der 48-jährige Gisdol die Auftaktsiege zurück.

REKORDMANN: Das ist seit Freitag der Hamburger Dennis Diekmeier. „Wollt ihr mir jetzt gratulieren?“ Mit diesem Satz kommentierte der HSV-Verteidiger sein 183. Bundesligaspiel ohne Treffer. Damit ist er vor dem Bielefelder Markus Schuler Alleininhaber der „Bestmarke“.

TORE: André Hahn traf in der 28. Minute zum 1:0 für Hamburg. Der US-Amerikaner Bobby Wood legte sechs Minuten später nach. In der Nachspielzeit sorgte Frederik Sörensen für das 1:2, ehe Lewis Holtby mit dem dritten HSV-Tor den Erfolg der Gäste perfekt machte.

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