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Mittwoch, 13. Dezember 2017 11

Fussball

Herrlichs ungewöhnliche Strafmethoden

Der Ex-Jahn-Trainer greift auch beim Bundesligisten in Leverkusen bei Disziplinlosigkeiten zu unkonventionellen Methoden.

Leverkusens Trainer Heiko Herrlich hat ein neues Bestrafungssystem etabliert. Foto: Marius Becker

Leverkusen.Geschenke für Vereinsmitarbeiter statt Geldstrafen in die Mannschaftskasse: Beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen hat Trainer Heiko Herrlich eine ungewöhnliche Form der Sanktionierung von Disziplinlosigkeiten eingeführt.

Das verriet Stürmer Kevin Volland in einem Interview der „Sport Bild“. „Es geht darum, dass man nicht einfach einen Geldbetrag in die Mannschaftkasse einzahlt, sondern etwas für jemand anderen aus dem engsten Umfeld der Mannschaft leistet“, sagte der 25-Jährige. „Da bekommt ein Betreuer mal ein Fahrrad oder einer aus dem Staff zum Beispiel einen Thermomix. Das ist gut für das gesamte Klima und sorgt zudem dafür, dass es weniger Disziplinlosigkeiten gibt.“

Auch Schalke 04 geht bei der Bestrafung von Disziplinlosigkeiten neue Wege. Manager Christian Heidel hatte angekündigt, die Spielern bei Verstößen an einem freien Tag im Fanshop arbeiten zu lassen.

Bereits beim SSV Jahn Regensburg hatte Herrlich das eine oder andere mal zu unkonventionellen Maßnahmen gegriffen.

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