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Fussball international
Samstag, 25. November 2017 4

Champions-League

Hoffenheim glaubt an Sensation

1899 geht als Außenseiter in das zweite CL-Qualifikationsspiel beim FC Liverpool. Trotz der Niederlage hofft die TSG.

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann (l) fordert den FC Liverpool mit seinem Gegenüber Jürgen Klopp. Foto: Uwe Anspach

Liverpool.Auf den ersten Blick ist schon alles so gut wie entschieden. Der FC Liverpool ist ein achtmaliger Europacup-Sieger, die TSG Hoffenheim ein Europacup-Debütant.

Die Mannschaft von Jürgen Klopp gewann bereits das Hinspiel dieser Champions-League-Qualifikation mit 2:1 – und das Team von Julian Nagelsmann muss jetzt am Mittwochabend (20.45 Uhr) auch noch an der legendären Anfield Road antreten. Das ist jenes Stadion im Norden von Liverpool, in dem noch nie ein deutscher Verein gewann.

„Wir gehen voller Selbstvertrauen und mit dem Glauben, das zu schaffen, in dieses Spiel.“

Julian Nagelsmann

Trotz dieser Ausgangslage glauben die Hoffenheimer aber nach wie vor fest daran, sich zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte für die Königsklasse des europäischen Fußballs qualifizieren zu können. „Wir gehen voller Selbstvertrauen und mit dem Glauben, das zu schaffen, in dieses Spiel“, sagte Trainer Julian Nagelsmann nach der Ankunft in Liverpool. „Es geht erstmal darum, dass wir zwei Tore schießen. Und dann müssen wir schauen, ob Liverpool auch eines macht oder nicht.“

Auch Verteidiger Benni Hübner hat ein klares Ziel, wie die TSG auf Twitter schreibt:

Ihren großen Gegner zu überraschen, wird der TSG aber kaum gelingen. Liverpools Stürmer Roberto Firmino spielte dreieinhalb Jahre lang für Hoffenheim. Auch der ehemalige Bundesliga-Trainer Klopp sowie die früheren Bundesliga-Profis Emre Can und Joel Matip kennen diese Mannschaft bestens.

„Unsere Ausgangsposition ist gut. Aber das und auch die Statistik, dass noch nie eine deutsche Mannschaft hier in Anfield gewonnen hat, wird uns auf dem Platz nicht weiterhelfen. Das wird auch unseren Gegner nicht sonderlich interessieren“, sagte der Ex-Schalker Matip. „Wir werden in dieses Spiel gehen, als ob es 0:0 steht. Wir werden unsere Spielweise nach dem Ergebnis des ersten Spiels nicht ändern.“

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