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Luhansk-Trainer: Träumen jeden Tag davon, zurückzukehren

Sorja Luhansk, Gegner von Hertha BSC in der Europa League, hat die Hoffnung auf eine Rückkehr an seine ursprüngliche Spielstätte nicht aufgegeben.

Luhansk-Trainer Juri Wernidub hat die Hoffnung auf eine Rückkehr an seine ursprüngliche Spielstätte nicht aufgegeben. Foto: Tolga Bozoglu

Lwiw.„Wir träumen jeden Tag, dass wir eines Tages nach Luhansk zurückkommen werden“, sagte Trainer Juri Wernidub vor der Partie gegen den Berliner Fußball-Bundesligisten am Donnerstag (19.00 Uhr) im westukrainischen Lwiw. „Wir sind Männer. Wir sind es gewohnt, in verschiedenen Stadien zu spielen. Aber es ist natürlich wirklich sehr schwer.“

Wegen des blutigen Krieges zwischen ukrainischen Regierungstruppen und von Russland unterstützten Separatisten ist der einstige sowjetische Meister (1972) seit Jahren auf Asyl in anderen ukrainischen Städten angewiesen. Als 2014 der Krieg begann, zog Luhansk für seine Ligaspiele in die südostukrainische Industriestadt Saporischschja um. Seine internationalen Spiele bestreitet der Club diese Saison in Lwiw.

Das erste Europa-League-Heimspiel, ein 0:2 gegen Östersunds FK, sahen nur gut 5000 Zuschauer. Durch den überraschenden 1:0-Auswärtssieg bei Athletic Bilbao setzt Luhansk nun auf gestiegene Begeisterung 1100 Kilometer fern der Heimat. „Alle möchten nur Gewinner sehen“, sagte Mittelfeldspieler Igor Charatin. „Nach dem Sieg gegen Athletic hoffe ich, dass mehr Zuschauer aus Lwiw kommen werden.“

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