Aufstieg in die Bezirksoberliga
Die U19 des TSV Abensberg steht im niederbayerischen Oberhaus. Die Truppe mit Torschützenkönig Bastian Scheuchenpflug bleibt zusammen.
Abensbergs U19 nimmt die Herausforderung an. Die Trainer Manuel Heinrich (l.) und Manuel Weingartner (r.) führten die Jungs nach oben. Foto: Verein
abensberg. Bei Lichte betrachtet sind die niederbayerischen Juniorenfußball-Bezirksoberligen eine mehr oder minder landkreisfreie Zone. Umso erfreulicher ist es, dass die U 19 des TSV Abensberg in der nächsten Saison in der höchsten Klasse des Bezirks stehen wird. Die Babonen haben den Sprung nach oben aus der Kreisliga Landshut geschafft. 50 Punkte eroberten die Jungs in 22 Spielen; 16 Siege, zwei Unentschieden und vier Niederlagen stecken da dahinter. Das bedeutete Platz zwei hinter TSV Ergoldsbach, das aber auf den Aufstieg verzichtete.
Die Abensberger Mannschaft ist fast zur Hälfte mit B-Jugendlichen (U17) bestückt, insofern wird die Truppe in der neuen Spielzeit ziemlich geschlossen zusammen bleiben. Nur zwei Youngsters, Michael Bauer und Florian Schöttl, rücken in den Herrenbereich auf. Zudem muss der TSV auf Alexander Huber (Studium) und Valentin Lindner (sechs Monate im Ausland) verzichten. Der Torschützenkönig der Kreisliga, Bastian Scheuchenpflug, bleibt den A-Junioren erhalten. Er kam in der abgelaufenen Saison auf 27 Treffer. Aufgestockt wird das Team mit sechs Spielern der U 17 sowie einem Rückkehrer vom TV Schierling, Benjamin Försterling. Nach 2007/08 ist es die zweite Bezirksoberliga-Zeit für eine U 19-Mannschaft aus Abensberg.
Die Trainer hinter dem Erfolg sind Manuel Heinrich sowie Andreas Widmann und Manuel Weingartner. Bis zur Winterpause stand Jens Otto als Chefcoach vorne dran, doch er musste aus beruflichen Gründen aufhören. Mit dem Frühjahr hielt bei den TSV-Jungs die Viererkette Einzug. Die Umstellung in Anlehnung an die Herren-Truppe gelang reibungslos. Heinrich und Widmann werden auch im neuen Jahr die Burschen anführen. Manuel Weingartner muss aus zeitlichen Gründen passen, weshalb ein dritter Betreuer gesucht wird.
Der Verein wertet den Aufstieg als Zeichen für die sehr gute Nachwuchsarbeit der Garde um die Jugendleiter Horst Bäcker und Günther Wintersberger. Und den Zusammenhalt mit den Männern drückt aus, dass viele Herren ihren „Nachfolgern“ bei den Spielen auf die Beine guckten. (mar)

