Sport aus der Region Kelheim 23.04.2012, 18:01 Uhr

Regen verhagelt die BMW-Siegchancen

Bei den Läufen der Superbike-WM im niederländischen Assen verpassen Marco Melandri und Leon Haslam das Treppchen um eine Zehntelsekunde.


        Dem BMW Motorrad Motorsport-Team fehlt einfach das Quäntchen Glück. Foto: BMW

Dem BMW Motorrad Motorsport-Team fehlt einfach das Quäntchen Glück. Foto: BMW

ASSEN. Es war ein aufregender Renntag im holländischen Assen, an dem das Team BMW Motorrad Motorsport/alpha Racing aus Saal und Stephanskirchen seinen ersten Sieg in der Superbike-WM in greifbarer Nähe hatte. Doch der Mannschaft fehlte das nötige Quäntchen Glück. Nachdem sie im verregneten ersten Rennen Höhen und Tiefen erlebt hatten, kämpften die beiden Werksfahrer Marco Melandri (Italien) und Leon Haslam (Großbritannien) im zweiten Rennen bis zur Ziellinie um das Podium.

Im ersten Lauf durchlebte die Mannschaft eine emotionale Achterbahnfahrt. Haslam und Melandri kämpften sich von den Startplätzen sieben und neun ganz nach vorn. Bei trockenen Bedingungen begannen die beiden, sich ein packendes Duell um den ersten Sieg für BMW in der Superbike-Weltmeisterschaft zu liefern. Als der Italiener in Führung lag, setzte starker Regen ein. Nachdem er und mehrere andere Fahrer gestürzt waren, wurde das Rennen abgebrochen. Der Lauf wurde bei nassen Bedingungen mit noch neun ausstehenden Runden neu gestartet, mit Melandri auf der Poleposition.

Hoffnungen zerplatzen

Sein britischer Stallkollege stand auf Startplatz vier, doch er setzte sich bald an die Spitze und fuhr einen Vorsprung von mehreren Sekunden auf den Rest des Feldes heraus. Aber die Hoffnungen auf den ersten Sieg zerplatzten endgültig in der dritten Runde, als auch Haslam bei den schwierigen Bedingungen stürzte. Im weiteren Rennverlauf ging ein dritter BMW- Fahrer in Führung: Ayrton Badovini vom Italia GoldBet SBK Team.

Doch leider stürzte auch Badovini schwer. Unterdessen hatte Vizeweltmeister Melandri bei nassen Bedingungen keinerlei Haftung, weder auf den Geraden noch in den Kurven. Er beendete das Rennen als Neunter.

 

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