Sport aus der Region Kelheim 26.04.2012, 15:25 Uhr

Schicksalsträchtige Partie für den SV Ihrlerstein

Heimsieg gegen das Schlusslicht ist Pflicht. Langquaid könnte helfen.


        Ein klarer Sieg wie das 7:0 gegen Auerbach täte dem SVI gut. Foto: ern

Ein klarer Sieg wie das 7:0 gegen Auerbach täte dem SVI gut. Foto: ern

ihrlerstein/langquaid. Die Situation im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga West wird für den SV Ihrlerstein immer brenzliger. Das 0:2 beim Konkurrenten FC Gottfrieding hat den Gegner bis auf einen Zähler an die Brandler ran rücken lassen. Zugleich siegte auch der TSV Landshut-Auloh, der nun ebenfalls nur einen Punkt hinter dem SVI lauert. Gottfrieding und Auloh – wo der TSV Langquaid am Sonntag, 17Uhr, gastiert – teilen sich den ersten Abstiegs- bzw. den Relegationsrang. Ihrlerstein muss am Samstag, 15Uhr, zuhause gegen Schlusslicht DJK-SV Furth siegen, denn das Restprogramm ist hart.

„Nach der bitteren Niederlage im Sechs-Punkte-Spiel in Gottfrieding müssen wir feststellen, dass der Kantersieg gegen Auerbach fast nichts mehr wert ist“, bedauert Ihrlersteins Spielertrainer Benedikt Sedlmaier. Der 7:0-Erfolg vor 14 Tagen schien wie ein Befreiungsschlag. Doch vor Wochenfrist folgte die Ernüchterung, auch wenn die Brandler gute Chancen hatten. Bei einer der besten Möglichkeiten zog sich Ralf Huber einen Muskelfaserriss zu, ehe er abschließen konnte. Er wird morgen fehlen.

„Wir werden unsere Hausaufgaben hoffentlich sauber erledigen. Wir müssen das Spiel gegen Furth gewinnen –egal wie“, so Sedlmaier nachdrücklich. Die Gäste stehen abgeschlagen hinten drin und dürfen bereits für die Kreisliga planen. „Aber Furth hat hervorragende Einzelspieler, die man nicht unterschätzen darf. Wenn wir diese Leute in den Griff bekommen und selbst Gas geben, dann sollte der angepeilte Dreier möglich sein.“ Die letzten drei Gegner der Ihrlersteiner in dieser Saison stammen dann allesamt aus den Top Sechs der Liga.

Nachbar Langquaid hätte in der Vorwoche mit dem FC Wallersdorf einen Brandler Konkurrenten in die Schranken weisen können. Doch die Laabertaler unterlagen zuhause mit 1:2. Ähnlich ist die Konstellation an diesem Wochenende gestrickt, wenn der TSV nach Landshut-Auloh reist. Sportleiter Franz Fuchsbrunner weiß, was die Elf dort erwartet: „Die Hausherren kämpfen gegen den Abstieg und werden alles rausholen. Ich möchte, das wir uns wieder besser präsentieren als gegen Wallersdorf. Wir haben nächste Woche den Spitzenreiter zu Gast und dafür will ich Werbung sehen.“ Manuel Oberndorfer und Andreas Steffel sind verletzt. (mar)

 

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