Legionäre News 11.10.2011, 08:02 Uhr

Deutsches Team kehrt ohne Sieg von der WM zurück

Auch im letzten Spiel gegen Australien gibt es eine Niederlage. Bundestrainer Frady ist trotzdem mit dem Auftreten seiner Schützlinge zufrieden.


        Daniel Thieben deutete in Panama sein Potenzial an. Foto: Eisenhuth

Daniel Thieben deutete in Panama sein Potenzial an. Foto: Eisenhuth

Panama City. Die deutsche Nationalmannschaft hat auch ihr siebtes Spiel bei der WM in Panama verloren und tritt die Heimreise ohne Sieg an. Das Team von Bundestrainer Greg Frady unterlag zum Abschluss der Vorrunde Australien mit 6:9. Mit einer Bilanz von 0:7 belegt Deutschland damit den letzten Platz in Gruppe 2.

Fest entschlossen, sich mit einem Erfolg aus dem Turnier zu verabschieden, legte die DBV-Auswahl gleich fulminant los. Centerfielder Max Kepler beförderte als erster Schlagmann der Partie den Ball aus dem Stadion. Jendrick Speer erzielte daraufhin nach einem Hit des blendend aufgelegten Dominik Wulf das 2:0.

Die deutsche Führung hatte aber nicht lange Bestand. Starting Pitcher Martin Dewald musste im direkten Gegenzug fünf Zähler hinnehmen, und so stand es nach einem turbulenten Auftaktinning bereits 2:5. Die Australier, die nach einem schlechten Start im Laufe der WM heißgelaufen waren, machten im zweiten Durchgang da weiter, wo sie im ersten aufgehört hatten. Mehrere harte Treffer und drei weitere Punkte beendeten den Arbeitstag von Dewald bereits nach nur zwölf Schlagmännern.

Bundestrainer Frady beorderte den Regensburger Rodney Gessmann auf den Wurfhügel. Der Allrounder kon-trollierte die australische Angriffsformation weitestgehend und ließ in drei Spielabschnitten nur einen weiteren Gegenpunkt zu. Die eigene Offensive kam zunächst durch Max Kepler zu Punkt Nummer drei, ehe Sascha Lutz im sechsten Durchgang auf 4:9 verkürzte.

Ein Inning später sorgte Donald Lutz für das Highlight des Tages. Der Profi der Cincinnati Reds hämmerte das Spielgerät weit über die Outfieldbegrenzung im Rightcenterfield und verkürzte den Rückstand mit seinem monströsen Homerun auf drei Zähler. Der für Gessmann eingewechselte Bonner Jungspund Max Schmitz hielt die „Aussies“ weiter kurz. Doch auch das Team aus Down Under tauschte für die letzten beiden Durchgänge ihren Pitcher. Gegen den neuen australischen Flammenwerfer machte die deutsche Offense keinen Stich mehr und ging schließlich auch in der letzten Begegnung bei dieser WM leer aus.

Legionär Ludwig Glaser zieht trotzdem ein positives Fazit: „Auch wenn wir nicht so erfolgreich waren, hat jeder Spieler doch viel bei dieser WM gelernt. Vor allen Dingen die knappen Partien machen einen für die Zukunft nur besser.“ Der Third Baseman konnte seine Enttäuschung dennoch nicht gänzlich verbergen. „Wir können es eben nicht mehr ändern, nun müssen wir versuchen, das Positive rauszuziehen“, so Glaser weiter.

Bundestrainer Greg Frady ist zumindest mit den Darbietungen seines Teams zufrieden. „Es gibt keinen Grund sich zu schämen. Wir haben hier gute Leistungen gezeigt“, so der US-Amerikaner.

 

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