Legionäre stehen im Halbfinale
Die Regensburger Bundesligisten meistern das Viertelfinale der Baseball-Playoffs gegen die HSV Stealers und siegen beim Heimspiel am Samstag mit 9:3
Trainer Martin Helmig (r.) hatte Respekt vor den Gegnern aus Hamburg. Foto: Eisenhuth
Regensburg. Die Buchbinder Legionäre stehen im Halbfinale der Playoffs. Die Regensburger ließen am Samstag gegen die HSV Stealers nichts mehr anbrennen. Vor heimischem Publikum machte der Deutsche Baseball-Meister gleich in der ersten Partie mit 9:3 den Sack zu und entschied die „Best-of-Five“-Serie mit 3:0 für sich. In der nächsten Runde warten nun die Solingen Alligators. Am kommenden Wochenende treten die Schwabelweiser zunächst auswärts an.
„Wir wollen die Hamburger nicht mehr aufstehen lassen, ansonsten kann es noch gefährlich werden“, sprach Trainer Martin Helmig warnende Worte vor dem Heimauftritt seines Teams. Der Titelverteidiger nahm sich die Warnung zu Herzen und lieferte vor 580 Zuschauern bis zum Ende eine konzentrierte Vorstellung ab.
Es dauerte allerdings eine Weile, bis die Helmig-Truppe ins Spiel fand. Die Gäste aus dem hohen Norden schienen fest entschlossen, die Viertelfinal-Serie noch einmal offen zu gestalten. So brachten Brent Buffa, Craig Pycock und Gordon Shaw die Stealers gegen Legionäre-Star-Werfer Mike Bolsenbroek im zweiten Durchgang mit 3:0 in Front.
Die Regensburger waren dadurch aber nicht zu verunsichern. Philipp Howard sorgte im dritten Spielabschnitt zunächst für den 1:3-Anschluss. Im vierten Inning meldete sich der Titelverteidiger dann richtig zu Wort. Der nach seiner unfreiwilligen Pause am letzten Woche zurückgekehrte Ludwig Glaser erarbeitete sich gegen Hamburgs Starting Pitcher Buffa einen Freilauf. Anschließend zimmerte US-Boy Evan LeBlanc den Ball zum Two-Run-Homerun aus dem Stadion. Neuer Spielstand: 3:3.
Es war gleichzeitig der erste Hit der Legionäre an diesem Tag. Dabei sollte es allerdings nicht bleiben. Die Angriffsmaschinerie der Oberpfälzer kam nun ins Rollen. Zweimal Matt Vance und wiederum Glaser bauten den Vorsprung bis ins sechste Inning auf 6:3 aus. Die Gegenwehr der Stealers war nun gebrochen. Buffa machte auf dem Werferhügel Platz für den Ex-Mannheimer Craig Pycock. Gegen den Australier mit britischem Pass legten Maik Ehmcke, der gut aufgelegte Matt Vance und Rodney Gessmann drei Zähler drauf.

